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Faschingssonntag: „Die Christen müssten mir erlöster aussehen“

27Loiching / Wendelskirchen. Mit einem Witz: „Bürgermeister, Lehrer und Pfarrer mussten einem Geizhals versprechen….“ begrüßte Pater Roman Piekarski die Gläubigen in Loiching und Wendelskirchen am Faschingssonntag. Er kündigte noch mehr Faschingsüberraschungen an; zitierte Friedrich Wilhelm Nietzsche: „Die Christen müssten mir erlöster aussehen“. Pater Roman: „Es tut uns allen ganz gut, erlöst, gelöst – befreit zu lachen und somit freudvoller auszusehen. Gerade am Faschingssonntag bietet sich das im Gottesdienst an. Und nach dem, was uns unser Glaube lehrt, haben wir gute, viele Gründe erlöst, gelöst auszusehen.“
Nach dem Evangelium (Mt 6,24 – 34 – „sorgt euch also nicht um morgen“) setzte Pater Roman eine schwarze Kappe auf und ließ ein Hörspiel der bekannten Romanfiguren von Giovannino Guareschi einspielen: „Don Camillo und (Bürgermeister) Peppone – die Beichte“. Bürgermeister Peppone beichtet, dass er es war, der den Pfarrer „mit einem Stock aus weichem Pappelholz“ verprügelt hatte. Und Don Camillo seinerseits erteilt ihm daraufhin die Absolution in Form eines Fußtritts – denn die Hände sind ja zum Segnen da…
In den Fürbitten wurde um viele frohe Menschen, die ihren Glauben erlöst weitergeben und um Hilfe für Menschen, die in ihrer Trauer keine frohe Minute finden können, gebeten.
Der Faschingssonntaggottesdienst schloss so, wie er begann: mit einem Witz! „Bürgermeister und Pfarrer wurden zum Sterbebett des Hauserbauern zitiert….“ Mit lautem Lachen und Applaus verabschiedeten sich die Gottesdienstbesucher von Pater Roman.

Pater Roman als Don Camillo mit den Ministranten (Foto: Sonja Gonschorek)

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