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Aktuelles

Blumen zur Heiligen Maria gebracht

Viele Kinder legten Blumen vor Maria nieder.

Verfasst von Sabine Nirschl

Loiching. Vergangene Woche feierten viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern wieder einen Gottesdienst in der Pfarrkirche. „Maria ist für uns wie eine Mutter“, unter diesem Motto stand diesmal die Feier, die vom Team Kirche mit Kindern zusammen mit Frau Rust gestaltet wurde. Die Marienfigur stand in der Mitte des Altrarraumes, indem sich die Familien versammelt hatten. Die Kinder brachten Blumen mit, die sie vor Maria ablegten. Mit dem Gebet „Gegrüßet seist du Maria“ wurde diese begrüßt und anschließend stimmten alle in das Lied „Maria breit den Mantel aus“ ein. „Hast du schon einmal gezählt, wie oft du am Tag Mama sagst?“ Mit dieser Frage begann die Überlegung, wie wichtig eine Mutter für uns ist. Um dies anschaulich zu machen, hatte man ein paar Dinge mitgebracht: einen Kochlöffel, den die Mama braucht, um gutes Essen zu Kochen; Ein großes Pflaster, dass die Mutter holt, wenn sich das Kind verletzt hat; Ein Kuscheltier als Symbol, dass man sich immer von der Mama trösten lassen kann; Und ein weiches Kissen, denn wenn sich jemand Nachts fürchtet ruft er auch meist die Mama. Auch Jesus hatte eine Mutter, Maria, an die er sich ankuscheln konnte. Ein Bild, dass Jesus mit Maria so zeigt, bekam jedes Kind mit nach Hause. Die heilige Maria ist auch unsere Mutter, zu der wir uns hinkuscheln können und bei der wir Schutz und Geborgenheit finden. Nach dem Halleluja hörten im Evangelium alle die Erzählung, als Maria vom Engel Gabriel die Nachricht erhielt, dass sie von Gott ein Kind bekommen soll, dessen Name Jesus ist. „Ich bin Gottes Magd, mir geschehe wie Du gesagt hast“ war ihre Antwort. In den Fürbitten ging man auf die Kinder, Familien, die Mütter und Menschen ein, die immer für einen da sind. Mit dem gemeinsamen „Vater unser“ und dem Lied „Segne du Maria“ beschloss man den Gottesdienst. Die nächste Kirche mit Kindern findet am 6. Juli 2017 um 17.00 Uhr wieder in der Pfarrkirche in Loiching statt, bevor man in die Sommerpause geht. Das Team Kirche für Kinder lädt dazu wieder alle Familien mit Kindern von null bis ca. sieben Jahren herzlich ein.

KAB Loiching lud zum Muttertagsbasteln

Loiching. „Wir haben die Ideen und das Material – du musst es nur noch kreativ umsetzen! – Gestalte dein Muttertagsgeschenk!“ unter diesem Motto lud die KAB Loiching am Samstag nachmittag Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren in das Pfarrheim ein.

Besonders viele Mädchen nahmen das Angebot gerne an und gestalteten wunderschöne Vasen, die sich mit einem Ast und dekorativen Papierblüten zu einem wahren Blickfang entwickelten. Mit viel Geduld und Sorgfalt gingen sie zugange. Zur Erholung wurde Kuchen, eine weitere Bastelei – ein Mädchen dazu: „Und diese gebastelte Tasche müssen meine Puppen mir zum Muttertag schenken!“ – und Schwungtuchspiele im weitläufigen Pfarrgarten angeboten.

Die KAB Loiching wurde von Firmlingen unterstützt. Anna Reitbauer beaufsichtigte und unterstützte mit viel Geduld die Eifrigen bei der von ihr vorbereiteten Papptellertaschenbastelei. Sandra Gonschorek fungierte als Helferlein bei den Papierblüten und hatte die Gesamtgruppe bei Schwungtuchspielen souverän im Griff.

Die beiden beteiligten sich im Rahmen der von Gemeindereferentin Andrea Rust ausgerufenen „Sozialen Aktion“. Die Firmlinge sollen durch kleine eigene Projekte christliches Leben in der Pfarrei erleben und mitgestalten. Weitere Firmlinge haben die KAB bereits beim Deutschkurs für Flüchtlinge unterstützt: Tanja Gonschorek, Larissa Pawlak, Jessica Stümper und Brian Wimmer.

Die Maiandacht der KAB am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr wird ebenfalls mit Firmlingsunterstützung vorbereitet und gefeiert. Nach der Andacht lädt die Katholische Arbeitnehmerbewegung alle Mitglieder zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim oder bei schönem Wetter im Pfarrgarten.

KAB Muttertagsbasteln | Foto: Sonja Gonschorek

100 Jahre „Patrona Bavariae“ – die stärkste Frau Bayerns

Pfarrei Loiching feierte die Gottesmutter

Loiching. Zum Vorabendgottesdienst am Samstag begrüßte Pater Roman Piekarski zahlreiche Gläubige. Da Montags in der Pfarrei Loiching kein Gottesdienst stattfindet wurde bereits Samstag die feierliche Messe „Patrona Bavariae“ mit besonderem Offizium und entsprechendem Ritus gefeiert.

Die Verehrung der Mutter Gottes als „Schutzpatronin Bayerns“ spiegelt sich in der Anzahl an Maiandachten in der Pfarrei Loiching. Zur ersten Maiandacht wird am 1. Mai um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Loiching wie auch in Wendelskirchen geladen. Viele weitere folgen. Regelmäßig Dienstags, 19.30 Uhr in Süßbach, Sonntags 19.00 Uhr in Weigendorf. Vereine und Gruppierungen laden zur von ihnen gestalteten Maiandacht – oft unterstützt von stimmgewaltigen Chören. Der Frauenbund Wendelskirchen am 3. Mai, 19.00 Uhr in Weigendorf; 7. Mai 14.00 in Loiching die KAB; 11. Mai 13.30 Uhr die Senioren in Loiching; 12. Mai 19.00 Uhr in Loiching Frauenbund Loiching; 14. Mai 18.00 Uhr in Loiching alle Firmlinge; 25. Mai 18.30 Uhr in Heising der PGR; 28. Mai 19.00 Uhr in Wendelskirchen die MMC um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Ein Angebot für die kleinsten Gottesdienstbesucher speziell ist der 4. Mai um 17.00 Uhr in Loiching unter dem Thema: „Maria, die Mutter Jesu“.

Maialtar Loiching 2017 | Foto: Sonja Gonschorek

Die Messe „Patrona Bavariae“ kann 2017 ihr hundertjähriges Jubiläum feiern. Kurz vor dem Ende der bayerischen Monarchie, in den Nöten des Ersten Weltkriegs, richtete König Ludwig III. (1913-1918) zusammen mit seiner Gemahlin Marie Therese an Papst Benedikt XV. die Bitten, »1. dass die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria als Patronin der Bayern durch den Apostolischen Stuhl erklärt werde, 2. dass ein besonderes Fest dieser Jungfrau Maria unter dem Titel Patrona Bavariae alljährlich im Marienmonat, am 14, Mai, in ganz Bayern gefeiert werden dürfe. Am 14. Mai 1916 wurde das Fest in München erstmals begangen, 1917 in allen bayerischen Diözesen. Gemäß Beschluss der Freisinger Bischofskonferenz von 1970 ist der Festtermin nun am 1. Mai und bildet so den Auftakt zum Marienmonat. Die Marienverehrung kannte in Bayern davor bereits viele Traditionen. Das bayerische Herrscherhaus der Wittelsbacher hatte Anteil daran. So war Kaiser Ludwig der Bayer (1314-1347) nicht nur Stifter von Ettal, er rief in seiner Sterbestunde Maria um Beistand an. Die bayerischen Herzöge unterstützen Bau und Ausstattung zahlreicher Marienkirchen, und die Pilgerfahrt zu marianischen Gnadenbildern entwickelte sich zur Familientradition. Auf der Jubiläumsseite www.patrona-bavariae.info sind viele Informationen zur „Schutzpatronin der Bayern“ zusammengestellt. Dort wird auch auf die Jubiläumsfeierlichkeiten am Münchner Marienplatz am 13. Mai 2017 hingewiesen. Mit einem 2011 gestarteten Pilgerweg – welcher 2013 Bogenberg bei Straubing miteinbund wurde zum Jubiläumsjahr „hingeführt“. Die Bogenberger Madonna wiederum ist in Loiching durch das Liebfrauentragen, das im Advent bestens angenommen wird, bekannt.

Pater Roman ging in seiner Predigt am Samstag auf die Gemeinsamkeiten seines Heimatlandes Polen und seiner jetzigen Wirkungsstätte Loiching ein. 1656 bestimmt König Johann II. Kazimir, Maria zur Königin Polens. Durch Prozession und die Rufe „Maria hilf“ soll ein Kloster in Tschenstochau vor der schwedischen Belagerung verschont geblieben sein. Die Wundererzählung verbreitete sich rasch, stachelte den Widerstandswillen an und Polen konnte befreit werden. „Wir sind also alle Eins in unserem Glauben, unserer Verehrung“ – so Pater Roman weiter.

„Und trotzdem“, stelle sich vielleicht für den Ein oder Anderen die Frage, „warum Marienmonat Mai in Bayern? Warum so kurz nach der österlichen Freude das Augenmerk auf Maria?“ Er zog einen Vergleich mit einem Baum heran: „Man muss auf den Boden auf dem der Baum steht blicken – auf seine Wurzeln. Wer Jesus Christus ernst nimmt, kommt an seiner Mutter nicht vorbei! Sie ist sein „Nährboden“. Und gerade die österliche Freude, die Überwindung des Todes biete sich dafür an! Jesus sprach am Kreuz zu seinen Jüngern: „Seht eure Mutter!“ Pater Roman weiter: „Jesus gibt uns seine Mutter, ihre Arme, die ihn schon sicher getragen haben, sollen nun uns tragen. An Maria wird sichtbar, was Jesus, Christus uns zu Ostern gegeben hat –  was Gottes Gnade, seine schöpferische und erlösende Zuwendung aus uns Menschen gemacht hat und noch machen will.“

„Loiching 2022 – Pfarrgemeinderat entwickelt erste Ideen“

Klausur des Pfarrgemeinderats | Fotograf: Josef Stautner, Regensburg

Loiching / Wendelskirchen. „Welche Herausforderungen, Veränderungen kommen auf uns Gläubige zu? Wie soll das Miteinander in der Pfarrei aussehen? Wie können wir mit den Herausforderungen gewinnbringend umgehen?“

Diese und mehr Fragen stellte sich der Pfarrgemeinderat Loiching – Wendelskirchen am Samstag vormittag im Pfarrheim Wendelskirchen begleitet durch Hartmut Maier und Josef Stautner – Pfarrgemeindeberatung. Die Idee dahinter war, durch eine „Draufsicht von Außen“ auf manches stoßen zu können, dass in alltäglichen Planungen untergeht. Nach einem Vorgespräch im November, also kurz nachdem sich das neue „Seelsorgerteam“ Pater Roman Piekarski und Gemeindereferentin Andrea Rust in Loiching eingefunden hatten, und einem weiteren Treffen im kleinen Kreis mit PGR-Sprecherin und den beiden Kirchenpflegern Georg Bauer und Karl Wolff wurde nun der Gesamtpfarrgemeinderat, die Kirchenpfleger und das hauptamtliche Team zu einer Klausur geladen.

Die Gemeinde,- und Organisationsberatung ist eine Einrichtung des Bistum Regensburg und richtet sich mit ihrem Beratungsangebot an Pfarreien und Einrichtungen der Diözese und an die dort ehrenamtlich oder hauptberuflich tätigen Menschen. Die Berater handeln nach Aristoteles Motto: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen“ und begleiten die Teams bei ihrer Ideenfindung, wie die Segel anders gesetzt werden können.

Es ergaben sich viele gute Gespräche, die zeigten, wie wichtig Kommunikation innerhalb der Pfarrei ist. Besonders wenn Seelsorger sich neu in dem Alltagsgeschehen einer Pfarrei wie Loiching, die sehr vom regen Vereinsleben geprägt ist, einfinden sollen. Bedingt durch den bekannten Priestermangel wird das auch weiterhin eine Herausforderung bleiben. Hauptsächlich in Bezug auf die Fragestellung: „Wie eine Dorfidentität erhalten – wenn viele Gottesdienste in kleineren Dörfern entfallen müssen?“ Weitere Veränderungen, wie weniger Gläubige, die sich für ein Ehrenamt begeistern lassen wurden angesprochen. Einige Ideen entstanden bereits und alle Teilnehmer konnten zum Abschluss nur unterstreichen, wie wichtig es ist, sich als Pfarrgemeinderat abseits von Sitzungsthemen mit dem „Großen Ganzen“ zu beschäftigen. Weitere Termine dieser und anderer Art werden nach der PGR – Wahl 2018 stattfinden. Um dann, so PGR – Sprecherin Sonja Gonschorek – sagen zu können: „Pfarrei Loiching 2022 – wir sind gerüstet!“

Kinder gingen mit Jesus den Kreuzweg

Bild und Text: Sabine Nirschl

Loiching/Wendelskirchen. Vergangenen Donnerstag lud das Team Kirche für Kinder mit Frau Rust die Familien ein, zusammen mit Jesus den Kreuzweg zu gehen. Viele Kinder kamen in die Expositurkiche in Wendelkirchen und betrachteten den Verlauf der Karwoche, die Ereignisse der letzten Tage Jesu, genauer. „Jesus soll unser König sein“, so begann die Reise mit dem Einzug in Jerusalem. Auf einem Esel reitend, bejubelten die Menschen damals Jesus mit Palmzweigen. Auch hier winkten die Kinder mit kleinen Palmbüschel symbolisch Jesus zu. Diese Sträußchen legten sie dann um die entzündete Jesuskerze, die in ihrer Mitte auf einem braunen Tuch, dem Weg Jesu, aufgebaut war. Für die zweite Station, dem Paschafest, dass am Gründonnerstag gefeiert wird, legte Frau Rust Brot und Wein dazu. An diesem Abend nahm Jesus das Brot, dankte Gott und gab es seinen Freunden weiter mit den Worten: Ich bin selbst das Brot des Lebens. Genauso machte er es mit Wein. Dies ist die Geburtsstunde unserer Gottesdienste. Bei der nächsten Station wurde Jesus im Garten Getsemani von Soldaten gefangen genommen, da ihn Judas für Geld verraten hatte. Symbolisch wurde ein Geldsäcken auf den Weg gelegt. Ein Hahn erschien auf dem Weg, da er krähte, nachdem Petrus seinen Freund Jesus aus Angst dreimal verleugnet hatte. In der fünften Station wurde Jesus verspottet, mit einer Krone aus Dornen gekrönt und mit einer Peitsche geschlagen. Anschließend verurteilte Pilatus Jesus. Damit begann für ihn der schwerste Weg seines Lebens. Jesus nahm das schwere Kreuz auf sich und trug es allein aus der Stadt hinaus. Symbolisch dafür legten die Kinder sehr viele schwere Steine auf den Weg. Am Wegesrand standen drei Menschen, die Mutter Jesu, Simon und Veronika. Sie halfen ihm, so gut sie konnten. Sie zeigten damit ein Herz für Jesus. Die Kinder legten Herzen auf den Weg. Am Karfreitag dann wurde Jesus gekreuzigt und starb am Kreuz, sein Lebenslicht erlosch. Ein Kind bließ die Jesuskerze aus, Trauer und Kummer überdeckt alles. Doch damit war nicht alles aus. Für uns Christen gibt es ein Hoffnungszeichen – Ostern – die Auferstehung. Als Zeichen, dass Jesus nicht im Tod bleibt, säte man Kresse an. Sie wird lebendig werden und wachsen, so wie auch Jesus in unseren Herzen lebendig ist. Fürbitten und ein gemeinsames „Vater unser“ beschlossen den Kreuzweg. Für zu Hause durften die Kinder ihre Palmzweige und Kresse zum selbst Aussäen mitnehmen. Der nächste Kindergottesdienst findet am 4. Mai 2017 um 17.00 Uhr in der Pfarrkiche St. Peter und Paul in Loiching statt. Dann heißt es „Wir grüßen Maria, die Mutter Jesu“. Dazu sind wieder alle Familien mit Kindern von ca. 0 – 7 Jahren herzlich eingeladen.

Die Kinder legten mit Symbolen den Kreuzweg Jesu.

Fest der Versöhnung gefeiert

Ertkommunionkinder beichten zum ersten mal
 
Loiching / Wendelskirchen:
Am Gründonnerstag waren alle Kommunionknder aus Loiching und der  Expositur Wendelskirchen im Pfarrheim zusammen gekommen. Gemeinsam mit Gemeindereferentin Andrea Rust begrüßte Pater Roman die Kinder. Er freute sich, dass trotz den Ferien beinahe alle Kinder Zeit gefunden haben, um mit Gott „ein Fest der Versöhung“ zu feiern. Pater Roman und Pater Christoph machten es den Kindern leicht, so dass die anfängliche Aufregung schnell verflogen war. Mit strahlenden Gesichtern kamen alle wieder ins Pfarrheim zurück. Hier gings dann ans Osterkerzen verzieren. Mit roten und goldenen Wachsstreifen brachten die Kinder ihre Kerzen ebenfalls zum Strahlen. Für die nächsten besonderen Tage waren nun die Kinder gut gerüstet. In der Osternacht bzw zum Osterfest wird die Kerze hell erstrahlen und von der Auferstehung Christi künden.
 

Kommunionkinder mit ihren selbst verzierten Osterkerzen

Jugendkreuzweg in Loiching

Gemeindereferentin Andrea Rust lud am vergangenen Sonntag zum Jugendkreuzweg nach Loiching. Viele Jugendliche, die sich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten, nahmen die Einladung an, „am Beispiel Jesu den eigenen Lebensweg zu bedenken“. Beginnend am Kirchplatz – „auf dem Weg sein“ führte die kurze Runde über „Wegkreuzungen – Entscheidungen im Leben“ am oberen Isarhang entlang zurück zum Friedhofskreuz und endete mit dem Ausblick auf Hoffnung in der Pfarrkirche. An den einzelnen Kreuzwegstationen wurde den Jugendlichen altersgemäß Jesu Kreuzweg nahegebracht. Christina Riedl umrahmte die Schriftlesungen musikalisch. Zu jeder Leidensstation gab es der Lebenssituation der Jugendlichen angepasste meditative Fragen, die diese zum inneren Nachdenken anregten. Der nächste Jugendkreuzweg findet am 9. April um 13.30 Uhr in Wendelskirchen statt. Ein Kinderkreuzweg wird am Karfreitag um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Loiching angeboten.

Jugendkreuzweg Loiching

Jugendkreuzweg Loiching

„Kinder haften für ihre Eltern“

Wichtiges rund um die Pflegeversicherung

Markus Nickl, KAB-DiözesansekretärLoiching. Mit diesem „verdrehten“ Zitat will die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) provokativ auf etwas hinweisen, das jeden treffen kann: Pflegebedürftigkeit im Alter. Damit oft verbunden, hohe Kosten für Heimunterbringung oder die Pflegeunterstützung zu Hause. Die KAB Loiching lädt die gesamte Bevölkerung zu einem Informationsabend am Donnerstag, 6. April um 19.45 Uhr in das Pfarrheim Loiching ein.

Die Kosten, die durch die Pflegeaufwendungen entstehen, können selten aus dem Vermögen des Betroffenen bestritten werden. Vor allem bei einer Heimunterbringung betragen diese häufig mehr als 3.000,- € im Monat. Die Pflegeversicherung zahlt maximal 1.510,-€. Das Sozialamt übernimmt in vielen Fällen vorerst den Restbetrag, versucht dann die entstandenen Kosten bei den Kindern des Elternteils zurückzufordern.

„Kinder haften für ihre Eltern“! Unter dieser Feststellung lädt Markus Nickl, KAB Sozialsekretär zu einem Informationsabend der KAB Loiching in Zusammenarbeit mit dem KAB Bildungswerk, Regensburg. Es geht um das Dilemma der pflegenden Personen und ihrer Kinder. Der Familienstreit ist vorprogrammiert, vor allem wenn sich die Betroffenen im Vorfeld nicht darüber klar sind, um welche Summen es sich handelt. Sich vorab zu informieren und in der Familie über dieses Thema zu sprechen ist der sinnvolle Weg. Daten, Fakten, Hintergründe für diese Gespräche bietet der Referent an. KAB Sozialsekretär Markus Nickl: „Niemand darf, weil er Eltern unterstützen muss, selbst als Rentner an der Armutsgrenze enden!“

Markus Nickl, KAB-Diözesansekretär

 

Für 62 Jugendliche beginnt die Firmvorbereitung

Firmbewerber der Expositur Wendelskirchen mit Pater Roman und Gemeindereferentin Andrea Rust

Firmbewerber der Pfarrei Loiching mit Pater Roman und Gemeindereferentin Andrea Rust

„Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“

Für 62 Jugendliche beginnt die Firmvorbereitung

Loiching / Wendelskirchen

 

„Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“, so heißt es im Matthäusevangelium (Mt 6,21). Und dass eine jede und ein jeder so ein kostbarer Schatz ist, hat Gemeindereferentin Andrea Rust mit einprägenden Bildern dargestellt. Die 62 Jugendlichen aus den 6., 7. und 8 Klassen sind etwa zu einem Drittel aus der Expositur Wendelskirchen, zu 2 Drittel aus der Pfarrei Loiching.

Schon zu Beginn der Gottesdienste lud Pater Roman alle Firmbewerber ins Presbyterium um den Altar bzw. ums Taufbecken ein. Mit den Worten: Wir wollen euch für die Vorbereitunszeit stärken und Gottes Kraft zusagen, sprach er das Gebet über dem Taufwasser. Mit diesem Wasser wurden dann die Jugendlichen einzeln gesegnet, für viele war es ein sehr emotionaler Moment. In ihrer Auslegung begann Andrea Rust mit einem Vers aus der Lesung aus dem Römerbrief. Welch wunderbares Geschenk bekommen wir heute an diesem Tag, denn „die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen“ (Röm 5,5b). Gottes Liebe ist einem jeden bereits zugesagt, ganz umsonst und ganz bedingungslos, welch kostbares Geschenk, welch kostbarer Schatz. Dies drückt auch das diesjährige begleitende Symbol aus, die Kommunionkinder genauso wie die Firmbewerber machen sich auf die Suche nach dem Schatz Gottes in ihrem Leben. Die Jugendlichen verglich dabei die Gemeindereferentin mit einem jungen Vogel, der zunächst sehr behütet in seinem Vogelnest von seinen Vogeleltern aufgezogen wird. Doch nach und nach werden die Vögel flügge – gehen auch die Jugendlichen eigene Wege. Gott möchte diese Lebenswege begleiten. Einige Jugendliche gestalteten aktiv die Gottesdienste mit, indem sie stellvertretend für alle die Kyrierufe und die Fürbitten vortrugen. Im Laufe der nächsten drei Monate sind die Firmbewerber eingeladen, Neues über ihren Glauben zu entdecken, nachzufragen, mitzumachen. Denn glauben heißt auch in Gemeinschaft leben. So gibt es unterschiedliche liturgische Angebote in Wendelskirchen und in Loiching. Im Mai sind alle zu einem Firmerlebnistag eingeladen. Außerdem können die jungen Christen in 3 Sozialprojekten erfahren, was es heißt, ehrenamtlich zum Wohle der Gemeinschaft zu arbeiten.

Firmung 2017

Alle Kinder der 6., 7. und 8. Klassen sind eingeladen, sich für die Firmung anzumelden.

Das Anmeldeformular zur Firmvorbereitung liegt jeweils am Schriftenstand der Kirchen in Loiching, Weigendorf und Wendelskirchen aus. 

Firmtermin: 28.06.2017

Elternabend 8.3.2017 um 19:00 Uhr im Pfarrheim Loiching.

Firmspender: Dr. Josef Graf