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Aktuelles

Für 62 Jugendliche beginnt die Firmvorbereitung

Firmbewerber der Expositur Wendelskirchen mit Pater Roman und Gemeindereferentin Andrea Rust

Firmbewerber der Pfarrei Loiching mit Pater Roman und Gemeindereferentin Andrea Rust

„Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“

Für 62 Jugendliche beginnt die Firmvorbereitung

Loiching / Wendelskirchen

 

„Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“, so heißt es im Matthäusevangelium (Mt 6,21). Und dass eine jede und ein jeder so ein kostbarer Schatz ist, hat Gemeindereferentin Andrea Rust mit einprägenden Bildern dargestellt. Die 62 Jugendlichen aus den 6., 7. und 8 Klassen sind etwa zu einem Drittel aus der Expositur Wendelskirchen, zu 2 Drittel aus der Pfarrei Loiching.

Schon zu Beginn der Gottesdienste lud Pater Roman alle Firmbewerber ins Presbyterium um den Altar bzw. ums Taufbecken ein. Mit den Worten: Wir wollen euch für die Vorbereitunszeit stärken und Gottes Kraft zusagen, sprach er das Gebet über dem Taufwasser. Mit diesem Wasser wurden dann die Jugendlichen einzeln gesegnet, für viele war es ein sehr emotionaler Moment. In ihrer Auslegung begann Andrea Rust mit einem Vers aus der Lesung aus dem Römerbrief. Welch wunderbares Geschenk bekommen wir heute an diesem Tag, denn „die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen“ (Röm 5,5b). Gottes Liebe ist einem jeden bereits zugesagt, ganz umsonst und ganz bedingungslos, welch kostbares Geschenk, welch kostbarer Schatz. Dies drückt auch das diesjährige begleitende Symbol aus, die Kommunionkinder genauso wie die Firmbewerber machen sich auf die Suche nach dem Schatz Gottes in ihrem Leben. Die Jugendlichen verglich dabei die Gemeindereferentin mit einem jungen Vogel, der zunächst sehr behütet in seinem Vogelnest von seinen Vogeleltern aufgezogen wird. Doch nach und nach werden die Vögel flügge – gehen auch die Jugendlichen eigene Wege. Gott möchte diese Lebenswege begleiten. Einige Jugendliche gestalteten aktiv die Gottesdienste mit, indem sie stellvertretend für alle die Kyrierufe und die Fürbitten vortrugen. Im Laufe der nächsten drei Monate sind die Firmbewerber eingeladen, Neues über ihren Glauben zu entdecken, nachzufragen, mitzumachen. Denn glauben heißt auch in Gemeinschaft leben. So gibt es unterschiedliche liturgische Angebote in Wendelskirchen und in Loiching. Im Mai sind alle zu einem Firmerlebnistag eingeladen. Außerdem können die jungen Christen in 3 Sozialprojekten erfahren, was es heißt, ehrenamtlich zum Wohle der Gemeinschaft zu arbeiten.

Firmung 2017

Alle Kinder der 6., 7. und 8. Klassen sind eingeladen, sich für die Firmung anzumelden.

Das Anmeldeformular zur Firmvorbereitung liegt jeweils am Schriftenstand der Kirchen in Loiching, Weigendorf und Wendelskirchen aus. 

Firmtermin: 28.06.2017

Elternabend 8.3.2017 um 19:00 Uhr im Pfarrheim Loiching.

Firmspender: Dr. Josef Graf

 

KAB: Ohne arbeitsfreien Sonntag kein echter Sonntag!

Loiching. Wie wird Sonntag? Was macht einen Sonntag aus? KAB Loiching gestaltete mit Pater Roman Piekarski Gottesdienst zum Thema „Sonn- und Feiertagsschutz“Für die gelungene, familiengerechte musikalische Umrahmung sorgte Christina Riedl.

Seit Jahren vollzieht sich eine schleichende Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes. Immer mehr Wirtschaftsbereiche werden für die Arbeit an diesen Tagen vereinnahmt. Dieser Entwicklung zur „Rund –um-die-Uhr-Gesellschaft“ stellen wir uns entgegen. Wir fördern den freien Sonntag als gemeinsamen Zeitanker für die Menschen. (Zitat aus dem Leitbild der Allianz für den freien Sonntag). Mit diesem Ziel wurde die bundesweite „Allianz für den freien Sonntag“ 2006 gegründet. Seit 2015 beteiligt sich die KAB Loiching mit einem Familiengottesdienst zum jährlichen Aktionstag.

Daniela Seidl ging in ihrer Begrüßung im voll besetzten Gotteshaus kurz auf die über 1600-jährige Geschichte des Sonntagschutzes ein. Heidi Sigl folgte mit Kyrierufen: „Der Sonntag ist uns von Jesus Christus als Ruhetag geschenkt worden – wir verplanen ihn mit Dingen, die uns nicht zu ihm hinführen – oder aber werden von der Wirtschaft verplant.“ Dazu erklang das 2004 für das neue Gotteslob verfasste Lied: „Dieser Tag ist Christus eigen“(Gerloff/König). Monika Wölbl verlas aus dem Buch Genesis: „Gott ruhte am siebten Tag; nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte, segnete ihn und erklärte ihn für heilig.“ Christina Riedl an der Orgel: „Das ist der Tag, den Gott gemacht“ (Bone und Dörr/Leisentritt)

Nach dem Evangelium leitete Pater Roman zur „Sonntagsfabel“ über. Fünf Kinder und Pater Roman stellten ein Tier dar und fragten sich: „Wie können auch wir zu Sonntagen kommen, wie die Menschen?“ Für jeden war Anderes wichtig, der Löwe wünschte sich einen Festtagsbraten, das Pferd stundenlang austraben, das Faultier hingegen verlangte viel Ruhe und einen bequemen Ast zum Ausschlafen, der Pfau ein Festtagsgewand. Gott erfüllte alle Wünsche, es wollte trotzdem nicht Sonntag werden. Der schlaue Fuchs beschloss ein Menschenkind zu fragen, was einen Sonntag ausmacht. Hanna antwortete: „Ja, wisst ihr nicht, dass es am Sonntag nur Sonntag wird, wenn ihr mit Gott sprecht, wie mit einem Freund.“ Pater Roman ging auf die Wichtigkeit des Sonntages als Ruhetag ein. Ruhe nicht nur für den Körper wie vom Faultier gewünscht, Ruhe für den Geist, die Seele. Diese Form der Ruhe ist im Sonntagsgottesdienst für alle Gläubigen erfahrbar und einholbar.

Slogan der Sonntagsallianz: „Ohne arbeitsfreien Sonntag keine Möglichkeit für den Gottesdienstbesuch, für Familienzeit, für Kultur!“
Peter Dausend und Adolf Harreiter in den Fürbitten: „Wir bitten für alle die einer wichtigen Arbeit am Sonntag nachgehen, einer Arbeit die dem Wohl und Schutz der Menschen dient. Lohne ihren Einsatz für Andere und lass uns zugleich erkennen, welche Arbeiten dies sind und auf welche am Sonntag verzichtet werden kann.“ Der gelungene Gottesdienst endete mit einem Dank an alle Mitwirkenden und dem kurzen Hinweis auf die kommenden Sozialwahlen im April. Am 6. April lädt die KAB zum Vortrag: „Kinder haften für ihre Eltern – die Pflegeversicherung.“ Im Rahmen dessen wird auch auf die Sozialwahlen – und der damit verbundenen Möglichkeit der Selbstbestimmung in den Versicherungen eingegangen werden. Mehr Infos zur KAB, den Sozialwahlen, der Allianz für den Sonntag und andere (Familien)Aktionen sind über die Homepage:
www.kab-regensburg.de erhältlich. Der Ortsverband Loiching ist dem Diözesanverband Regensburg angegliedert.

KAB: Familiengottesdienst zum Schutz des freien Sonntags (Foto: Sonja Gonschorek)

Faschingssonntag: „Die Christen müssten mir erlöster aussehen“

27Loiching / Wendelskirchen. Mit einem Witz: „Bürgermeister, Lehrer und Pfarrer mussten einem Geizhals versprechen….“ begrüßte Pater Roman Piekarski die Gläubigen in Loiching und Wendelskirchen am Faschingssonntag. Er kündigte noch mehr Faschingsüberraschungen an; zitierte Friedrich Wilhelm Nietzsche: „Die Christen müssten mir erlöster aussehen“. Pater Roman: „Es tut uns allen ganz gut, erlöst, gelöst – befreit zu lachen und somit freudvoller auszusehen. Gerade am Faschingssonntag bietet sich das im Gottesdienst an. Und nach dem, was uns unser Glaube lehrt, haben wir gute, viele Gründe erlöst, gelöst auszusehen.“
Nach dem Evangelium (Mt 6,24 – 34 – „sorgt euch also nicht um morgen“) setzte Pater Roman eine schwarze Kappe auf und ließ ein Hörspiel der bekannten Romanfiguren von Giovannino Guareschi einspielen: „Don Camillo und (Bürgermeister) Peppone – die Beichte“. Bürgermeister Peppone beichtet, dass er es war, der den Pfarrer „mit einem Stock aus weichem Pappelholz“ verprügelt hatte. Und Don Camillo seinerseits erteilt ihm daraufhin die Absolution in Form eines Fußtritts – denn die Hände sind ja zum Segnen da…
In den Fürbitten wurde um viele frohe Menschen, die ihren Glauben erlöst weitergeben und um Hilfe für Menschen, die in ihrer Trauer keine frohe Minute finden können, gebeten.
Der Faschingssonntaggottesdienst schloss so, wie er begann: mit einem Witz! „Bürgermeister und Pfarrer wurden zum Sterbebett des Hauserbauern zitiert….“ Mit lautem Lachen und Applaus verabschiedeten sich die Gottesdienstbesucher von Pater Roman.

Pater Roman als Don Camillo mit den Ministranten (Foto: Sonja Gonschorek)

Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz

Erstkommunionkinder der Pfarrei Loiching stellten sich vor

Loiching/Wendelskirchen/Weigendorf. „Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“ -heißt es im Matthäus Evangelium (Mt 6,21). Die Sakramente Gottes sind für gläubige Menschen kostbar wie ein Schatz. Auf den Weg, Neues kennenzulernen, einen Schatz zu entdecken – Jesus Christus, der lebendig ist – machen sich 16 Kinder in Loiching und 7 Kinder in Wendelskirchen. Sie empfangen am 21. bzw. 28. Mai das Geschenk „Sakrament Erstkommunion“.

Seit Sonntag dürfen sich die Drittklässler „Kommunionkinder“ nennen, da mit diesem Gottesdienst, in Wendelskirchen feierlich umrahmt vom Chor Cantamus, in Loiching kindgerecht musikalisch begleitet von Maria Theresia Gruber, die Zeit der Vorbereitung begann.

Motto der Erstkommunion 2017 – Foto: Sonja Gonschorek

Pater Roman Piekarski bat im Tagesgebet darum, dass Gott den Kindern Augen und Ohren für den Empfang der Sakramente öffne. In der ersten Lesung (Jesaja 58, 7-10) hieß es folgerichtig, dass nur das Streben nach einem mitmenschlichem, sozialen Verhalten etwas bei Gott bewege. „Denn – wer mit Gerechtigkeit voran geht, dem folgt die Herrlichkeit des Herrn nach.“

Nach dem Matthäusevangelium stellte Gemeindereferentin Andrea Rust die Fragen: „Hat dich schon mal jemand Schatz genannt? Wie klingt das Zitat aus dem Evangelium gedreht: „Denn wo dein Herz ist, da ist auch dein Schatz“? Materielles, aber besonders der Mensch an der Seite ist ein Schatz. Eine Schatzkiste vor dem Altar wartete darauf von Kommunionkindern geöffnet zu werden. Schilder kamen zum Vorschein: Schilder mit den einzelnen Sakramenten – Geschenke Gottes. Auf jedes der sieben Sakramente (Taufe, Beichte mit Versöhnung, Kommunion, Firmung, Krankensalbung, Ehe, Priesterweihe) ging Rust ein. Die Krankensalbung, die stärken kann, wenn wir scheinbar nicht mehr weiterkönnen; die Zuversicht für einen unbekannten Weg spenden kann oder die Buße, Beichte – das vielleicht wertvollste was Gott schenken kann: „Ich möchte wieder gut mit dir sein“. Versteckt unter den Sakramentenschildern waren viele Goldschätze. Sie stehen für jeden einzelnen, kostbaren Menschen im Kirchenschiff.

Vorstellung der Erstkommunionkinder 2017 in Wendelskirchen – Foto: Sonja Gonschorek

Die Drittklässler stellten sich mit Namen vor und erzählten von dem bereits empfangenen Sakrament – der Taufe. Pater Roman schloss sich an, die Liste der Sakramente welche er empfangen durfte, war naturgemäß länger. Zwei Kinder baten in den Fürbitten, die Zeit der Vorbereitung als eine Quelle der Freundschaft zueinander und zu Gott zu entdecken. Ein Taufpate, ein Elternteil und ein Mitglied aus der Pfarrgemeinde folgten.

Der Schatz, das Geschenk „Sakrament Erstkommunion“ darf nach und nach von den Kindern ausgepackt werden: Drei Weggottesdienste und ein Vorbereitungswochenende im Pfarrheim Loiching helfen ihnen. Ein weiterer von den Kindern gestalteter Gottesdienst folgt am 2. April in Loiching.

Vorstellung der Erstkommunionkinder 2017 in Loiching – Foto: Sonja Gonschorek

Erinnerung an unsere eigene Taufe

Loiching. Vergangenen Donnerstag konnte Frau Rust in der Pfarrkirche viele Kleinkinder mit Ihren Familien begrüßen. Diesmal waren alle mit Ihren Taufkerzen und z. T.von Ihrem Paten begleitet gekommen. Nach dem großen Fest Weihnachten, an dem wir die Geburt von Jesus gefeiert haben, steht nun die Taufe des Herrn im Vordergrund. Christus wurde von Johannes, „dem Täufer“ genannt, im Jordan mit Wasser getauft. Zu dieser Feier haben sich alle – neben dem noch stehenden, schön geschmückten Christbaum – im Altarbereich (mehr …)

Pfarrei Loiching lud Engagierte zum Dankessen

„Sie schreiben Geschichte“

Loiching / Weigendorf. „Sie schreiben Geschichte“ mit diesen Worten begrüßte Pater Roman Piekarski viele Ehrenamtliche im liebevoll dekorierten Pfarrheim Loiching zum Jahresessen. 

Pater Roman bezog sich auf das Gebäude „Kirche“, welches einen Rahmen für alle Gläubigen gibt. Dort hat jeder seinen Platz. In der Pfarrei Ehrenamtlich tätige könne man vielleicht den Platz eines Kirchenfensters zuweisen. Sie sind das Verbindungsglied zwischen Innen und Außen – Die Sonne spiegelt sich darin. Das bunte Mosaik aus Farben, Formen und Materialien verkündet die frohe Botschaft des Heils. Die Kirchenfenster schreiben und erzählen Geschichte – und, so Pater Roman: „Genauso Sie, liebe Ehrenamtliche, Sie schreiben Geschichte die andere Menschen und spätere Generationen lesen werden. Gottes Licht reflektiert in der Kirche und in der Pfarrei durch Ihre Arbeit, Ihr Engagement, Ihre Hingabe. Ein buntes Leben in einer Pfarrei ist nur durch viele Menschen möglich, die sich engagieren.“ 

Und es sind viele in Loiching mit Fillialkirche Weigendorf, die sich engagieren. 125 Gläubige waren geladen. Pfarrgemeinderatssprecherin Sonja Gonschorek versuchte alle einzelnen Gruppierungen kurz zu nennen: Die Personen, die während eines Gottesdienstes in Erscheinung treten wie Mesner, Kommunionhelfer, Lektoren, Rosenkranzvorbeter, Oberministranten. Kirchenmusiker, Organisten, Chorleiter. Die vielen, die Kinder an die Gemeinschaft Kirche heranführen wollen: Team „Kirche für Kinder“ und Team „Familiengottesdienste“. Diejenigen, die für eine saubere, aufgeräumte, mit Blumen geschmückte Kirche und Pfarrheim, Pfarrhaus sorgen. Das Team der Öffentlichkeitsarbeit mit Pfarrbriefteam und Pfarrsekretärin. Andere sorgen für einwandfreie Altarwäsche, Erstkommunion,- Krippenspiel,- und Dreikönigsgewänder. Die Vereinsvorstände des Frauenbundes, der Landjugend, der KAB, des Begräbnisverein, die Seniorenbeauftragten, die mit ihren Mitgliedern durch ihr Wirken viele Feste und Feiern ermöglichen. Die Kirchenverwaltung, die wiederum Unterstützung erhält, wenn es um die Pflege, Erhaltung des Gartens, der Wege und Gebäude geht. Der Pfarrgemeinderat der viel Unterstützung beim Eine Welt Waren Verkauf, Caritassammeln oder bei der Aktion „Wandern für die Andern“ erhält. Denn alle Geladenen, so Gonschorek, sind heute die Ehrengäste. Sie alle werden heute vor den Menschen genannt, die sonst bei Festen an erster Stelle genannt werden. Und so wurden humorvoll von ihr an letzter Stelle Gemeindereferentin Andrea Rust und Pfarrer Pater Roman erwähnt. 

Nach dem gemeinsamen Essen und einem über 100 Jahre altem, humorvollen Gebet, launig von Pater Roman vorgetragen, zeigte Homepageverwalter und Kirchenfotograf Simon Niedermeier einige Bilder vom vergangenen Kirchenjahr und Kirchenpfleger Georg Bauer erläuterte anhand einiger Fotos die Heizungsbaumaßnahmen von Weigendorf und weitere Verwaltungstätigkeiten. 

Dem Essen vorausgegangen war in Loiching wie auch in Wendelskirchen der Familiengottesdienst zur „Taufe des Herrn“. Gelungen musikalisch umrahmt vom Kirchenchor unter der Leitung von Marco Heine in Loiching und dem Chor Cantamus unter der Leitung von Karin Wippenbeck in Wendelskirchen. Anschaulich wurde von vielen Kindern während der Einführung die Taufe des Herrn anhand eines Bodenbildes nachgestellt. Bei der Gabenprozession der Ministranten wurde unter anderem klares Wasser zum Altar gebracht: Wir bitten um eine klare und gesunde Atmosphäre in der Pfarrei. Pater Roman ging in seiner zum Nachdenken anregenden Predigt auf das „Gottvertrauen“ ein und ließ von einigen Helfern Briefe an die Kinder verteilen. Mit einer Einzelkindersegnung neben dem Taufbecken in der Nähe der „Johannes – der Täufer Statue“ endete der eindrucksvolle Gottesdienst. 

Gottesdienst mit Kindersegnung
Foto: Sonja Gonschorek

Gäste des Pfarreiessens Foto: Sonja Gonschorek

„Aller guten Dinge sind drei“

Sternsinger der Pfarrei Loiching eingeholt

Loiching / Weigendorf / Wendelskirchen / Oberspechtrain. Insgesamt 33 Ministranten haben sich in der Gesamtpfarrei in den vergangenen Tagen unter dem Motto: „Segen bringen und Segen sein“ auf den Weg gemacht.

Sie sind damit Teil einer großen Gemeinschaft. Zum 59. Mal haben sich viele Kinder und Jugendliche an der Aktion „Dreikönigssingen“ beteiligt. Bundeskanzlerin Angela Merkel richtete sich am 9.1. im Rahmen eines Empfanges für 108 Sternsinger an alle 300.000 die in diesem Jahr mitgemacht haben: „Ihr seid jung, aber ihr bewegt schon viel!“

Sie spricht damit die Sammelaktion an. Die Ministranten bringen Segen in die Häuser durch ihr „Christus segne dieses Haus“ sind aber auch Segen für die vielen Kinder die durch die Träger der Sternsingeraktion unterstützt werden. In diesem Jahr ist das Leitwort: „Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit“ welches das Kindermissionswerk und der Bund der deutschen katholischen Jugend ausgerufen hat. Durch die Spende, die die aufgesuchten Haushalte in die Sternsingerkasse werfen können diese ein Stück weit helfen. Dass die Spenden dort ankommen und „Segen sein“ können „kontrolliert“ seit fünf Jahren der Kinderreporter Willi Wetzel – besser bekannt unter „Willi wills wissen“. Er besucht die Missionswerke vor Ort und dreht einen Film für alle Sternsinger. Wetzel in einem Interview: „Die Erfahrungen die ich vor Ort mache, machen mich innerlich reicher. Und diese Erfahrungen durch einen Film an alle Kinder weitergeben zu können, ihnen zeigen zu können, was die einzelnen Gruppen in den Pfarreien gemeinsam Gutes bewirken können, diese Freude treibt mich jetzt schon an, auch im nächsten Jahr unterwegs zu sein.“ Das gesamte Interview, der Film und vieles mehr ist unter www.sternsinger.de abrufbar.

Und Willis Motivation kam bei den Sternsingern in Loiching an. Eine Ministrantin: „Viele Menschen, die wir als Sternsinger besuchen, fragen warum wir kein Geld für uns selbst, für die Minikasse wollen. Wir freuen uns über Geld für uns Ministranten, die Wertschätzung die uns entgegengebracht wird. Aber für die Ministrantenkasse sammeln wir immer zu Ostern bei dem „Rote-Eier-gehen“. Als Sternsinger sammeln wir für Kinder, denen es nicht so gut geht, wie uns.“

Und darauf spielte auch Pater Krzysztof im Gottesdienst am Dreikönigstag in Loiching an, als er sagte: „Aller guten Dinge sind drei“. Gemeindereferentin Andrea Rust hatte mit vielen Sternsingern in Loiching, Pater Roman in Wendelskirchen, Pater Jan in Weigendorf einen Gottesdienst zur Einholung abgehalten. Beide gingen auf das Beispielland Kenia ein, in dem der Turkanasee kein „Quell des Lebens“ ist. Deshalb sind dort Brunnenbohrungen nötig und diese Bohrungen wollen die Sternsinger finanzieren. Dass die Schöpfung durch den Klimawandel bedroht ist, dass wir alle aufgerufen sind, das Beste daraus zu machen, um die Schöpfung bewahren zu können ist schon den Jüngsten klar. Andrea Rust in ihrer bewegenden Katechese: „Wir haben nur diese eine Erde und wir alle sind auf sie angewiesen!“  In der Gabenprozession brachten die Sternsinger Wasser, das Quell des Lebens, zum Altar. Vor dem Schlusssegen bat Pater Krystoph alle Anwesenden um einen Applaus für die fleißigen Ministranten, welche rund um den Dreikönigstag nicht an sich oder ihre Ministrantenkasse denken, sondern für das Kindermissionswerk unterwegs waren.

Ministranten in Weigendorf mit Pater Jan

Ministranten in Loiching mit Pater Krzysztof
Foto: Sonja Gonschorek

Loichinger Ministranten mit Frau Andrea Rust
Foto: Sonja Gonschorek

Loichinger Ministranten mit Frau Andrea Rust
Foto: Sonja Gonschorek

 

Mit Kinderchristandacht Weihnachtsfeierlichkeiten begonnen

Enden am 8.1. mit Familiengottesdienst

Loiching. „ Der Advent – die Zeit der Erwartung hat ein Ende – Gott ist da!“ mit diesen Worten begrüßte Gemeindereferentin Andrea Rust viele Kinder mit ihren erwachsenen Begleitern zur Kinderchristandacht in Loiching.

Um 22.00 Uhr folgte mit Pater Roman die feierliche Christmette, wunderbar umrahmt vom Kirchenchor. Am ersten Weihnachtsfeiertag (mehr …)

KAB Loiching lud zur Adventfeier

Mitglieder für 40,- und 25 jährige Mitgliedschaft geehrt

Loiching. Am vierten Adventsamstag trafen sich alle KAB´ler zum gemeinsamen Besuch der Vorabendmesse. Anschließend lud die Vorstandschaft in das Gasthaus Gehwolf zur Adventfeier ein.

Erste Vorsitzende Heidi Sigl begrüßte alle Mitglieder, besonders Ehrenmitglied Georg Schratzenstaller, Ehrenvorsitzende der KAB Elisabeth Malli und Georg Bauer, Fahnenmutter Anni Schmelmer, dritte Bürgermeisterin Gerda Schaffer, viele Gemeinderäte, das KAB – Team und Pater Roman mit Andrea Rust zur familiären Adventfeier. Dritte Bürgermeisterin und langjähriges KAB Mitglied Gerda Schaffer hielt in ihrem Grußwort kurz Rückblick, wies auf den Bürgerbrief hin, und wandte sich in einem Anliegen, das ihr sehr am Herzen liegt, direkt an alle KAB´ler: „Danke an die KAB für euer Engagement in unserer Gemeinde. Ihr habt nicht weggeschaut, als es um die Aufgabe der Unterstützung der bei uns lebenden Flüchtlinge aus Afghanistan ging! Vielen Dank dafür.“ Pater Roman schloss sich dem an, sprach das Tischgebet und wünschte „Guten Appetit!“ (mehr …)