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Aktuelles

Kinder gingen mit Jesus den Kreuzweg

Bild und Text: Sabine Nirschl

Loiching/Wendelskirchen. Vergangenen Donnerstag lud das Team Kirche für Kinder mit Frau Rust die Familien ein, zusammen mit Jesus den Kreuzweg zu gehen. Viele Kinder kamen in die Expositurkiche in Wendelkirchen und betrachteten den Verlauf der Karwoche, die Ereignisse der letzten Tage Jesu, genauer. „Jesus soll unser König sein“, so begann die Reise mit dem Einzug in Jerusalem. Auf einem Esel reitend, bejubelten die Menschen damals Jesus mit Palmzweigen. Auch hier winkten die Kinder mit kleinen Palmbüschel symbolisch Jesus zu. Diese Sträußchen legten sie dann um die entzündete Jesuskerze, die in ihrer Mitte auf einem braunen Tuch, dem Weg Jesu, aufgebaut war. Für die zweite Station, dem Paschafest, dass am Gründonnerstag gefeiert wird, legte Frau Rust Brot und Wein dazu. An diesem Abend nahm Jesus das Brot, dankte Gott und gab es seinen Freunden weiter mit den Worten: Ich bin selbst das Brot des Lebens. Genauso machte er es mit Wein. Dies ist die Geburtsstunde unserer Gottesdienste. Bei der nächsten Station wurde Jesus im Garten Getsemani von Soldaten gefangen genommen, da ihn Judas für Geld verraten hatte. Symbolisch wurde ein Geldsäcken auf den Weg gelegt. Ein Hahn erschien auf dem Weg, da er krähte, nachdem Petrus seinen Freund Jesus aus Angst dreimal verleugnet hatte. In der fünften Station wurde Jesus verspottet, mit einer Krone aus Dornen gekrönt und mit einer Peitsche geschlagen. Anschließend verurteilte Pilatus Jesus. Damit begann für ihn der schwerste Weg seines Lebens. Jesus nahm das schwere Kreuz auf sich und trug es allein aus der Stadt hinaus. Symbolisch dafür legten die Kinder sehr viele schwere Steine auf den Weg. Am Wegesrand standen drei Menschen, die Mutter Jesu, Simon und Veronika. Sie halfen ihm, so gut sie konnten. Sie zeigten damit ein Herz für Jesus. Die Kinder legten Herzen auf den Weg. Am Karfreitag dann wurde Jesus gekreuzigt und starb am Kreuz, sein Lebenslicht erlosch. Ein Kind bließ die Jesuskerze aus, Trauer und Kummer überdeckt alles. Doch damit war nicht alles aus. Für uns Christen gibt es ein Hoffnungszeichen – Ostern – die Auferstehung. Als Zeichen, dass Jesus nicht im Tod bleibt, säte man Kresse an. Sie wird lebendig werden und wachsen, so wie auch Jesus in unseren Herzen lebendig ist. Fürbitten und ein gemeinsames „Vater unser“ beschlossen den Kreuzweg. Für zu Hause durften die Kinder ihre Palmzweige und Kresse zum selbst Aussäen mitnehmen. Der nächste Kindergottesdienst findet am 4. Mai 2017 um 17.00 Uhr in der Pfarrkiche St. Peter und Paul in Loiching statt. Dann heißt es „Wir grüßen Maria, die Mutter Jesu“. Dazu sind wieder alle Familien mit Kindern von ca. 0 – 7 Jahren herzlich eingeladen.

Die Kinder legten mit Symbolen den Kreuzweg Jesu.

Fest der Versöhnung gefeiert

Ertkommunionkinder beichten zum ersten mal
 
Loiching / Wendelskirchen:
Am Gründonnerstag waren alle Kommunionknder aus Loiching und der  Expositur Wendelskirchen im Pfarrheim zusammen gekommen. Gemeinsam mit Gemeindereferentin Andrea Rust begrüßte Pater Roman die Kinder. Er freute sich, dass trotz den Ferien beinahe alle Kinder Zeit gefunden haben, um mit Gott „ein Fest der Versöhung“ zu feiern. Pater Roman und Pater Christoph machten es den Kindern leicht, so dass die anfängliche Aufregung schnell verflogen war. Mit strahlenden Gesichtern kamen alle wieder ins Pfarrheim zurück. Hier gings dann ans Osterkerzen verzieren. Mit roten und goldenen Wachsstreifen brachten die Kinder ihre Kerzen ebenfalls zum Strahlen. Für die nächsten besonderen Tage waren nun die Kinder gut gerüstet. In der Osternacht bzw zum Osterfest wird die Kerze hell erstrahlen und von der Auferstehung Christi künden.
 

Kommunionkinder mit ihren selbst verzierten Osterkerzen

Jugendkreuzweg in Loiching

Gemeindereferentin Andrea Rust lud am vergangenen Sonntag zum Jugendkreuzweg nach Loiching. Viele Jugendliche, die sich auf das Sakrament der Firmung vorbereiten, nahmen die Einladung an, „am Beispiel Jesu den eigenen Lebensweg zu bedenken“. Beginnend am Kirchplatz – „auf dem Weg sein“ führte die kurze Runde über „Wegkreuzungen – Entscheidungen im Leben“ am oberen Isarhang entlang zurück zum Friedhofskreuz und endete mit dem Ausblick auf Hoffnung in der Pfarrkirche. An den einzelnen Kreuzwegstationen wurde den Jugendlichen altersgemäß Jesu Kreuzweg nahegebracht. Christina Riedl umrahmte die Schriftlesungen musikalisch. Zu jeder Leidensstation gab es der Lebenssituation der Jugendlichen angepasste meditative Fragen, die diese zum inneren Nachdenken anregten. Der nächste Jugendkreuzweg findet am 9. April um 13.30 Uhr in Wendelskirchen statt. Ein Kinderkreuzweg wird am Karfreitag um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Loiching angeboten.

Jugendkreuzweg Loiching

Jugendkreuzweg Loiching

„Kinder haften für ihre Eltern“

Wichtiges rund um die Pflegeversicherung

Markus Nickl, KAB-DiözesansekretärLoiching. Mit diesem „verdrehten“ Zitat will die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) provokativ auf etwas hinweisen, das jeden treffen kann: Pflegebedürftigkeit im Alter. Damit oft verbunden, hohe Kosten für Heimunterbringung oder die Pflegeunterstützung zu Hause. Die KAB Loiching lädt die gesamte Bevölkerung zu einem Informationsabend am Donnerstag, 6. April um 19.45 Uhr in das Pfarrheim Loiching ein.

Die Kosten, die durch die Pflegeaufwendungen entstehen, können selten aus dem Vermögen des Betroffenen bestritten werden. Vor allem bei einer Heimunterbringung betragen diese häufig mehr als 3.000,- € im Monat. Die Pflegeversicherung zahlt maximal 1.510,-€. Das Sozialamt übernimmt in vielen Fällen vorerst den Restbetrag, versucht dann die entstandenen Kosten bei den Kindern des Elternteils zurückzufordern.

„Kinder haften für ihre Eltern“! Unter dieser Feststellung lädt Markus Nickl, KAB Sozialsekretär zu einem Informationsabend der KAB Loiching in Zusammenarbeit mit dem KAB Bildungswerk, Regensburg. Es geht um das Dilemma der pflegenden Personen und ihrer Kinder. Der Familienstreit ist vorprogrammiert, vor allem wenn sich die Betroffenen im Vorfeld nicht darüber klar sind, um welche Summen es sich handelt. Sich vorab zu informieren und in der Familie über dieses Thema zu sprechen ist der sinnvolle Weg. Daten, Fakten, Hintergründe für diese Gespräche bietet der Referent an. KAB Sozialsekretär Markus Nickl: „Niemand darf, weil er Eltern unterstützen muss, selbst als Rentner an der Armutsgrenze enden!“

Markus Nickl, KAB-Diözesansekretär

 

Für 62 Jugendliche beginnt die Firmvorbereitung

Firmbewerber der Expositur Wendelskirchen mit Pater Roman und Gemeindereferentin Andrea Rust

Firmbewerber der Pfarrei Loiching mit Pater Roman und Gemeindereferentin Andrea Rust

„Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“

Für 62 Jugendliche beginnt die Firmvorbereitung

Loiching / Wendelskirchen

 

„Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“, so heißt es im Matthäusevangelium (Mt 6,21). Und dass eine jede und ein jeder so ein kostbarer Schatz ist, hat Gemeindereferentin Andrea Rust mit einprägenden Bildern dargestellt. Die 62 Jugendlichen aus den 6., 7. und 8 Klassen sind etwa zu einem Drittel aus der Expositur Wendelskirchen, zu 2 Drittel aus der Pfarrei Loiching.

Schon zu Beginn der Gottesdienste lud Pater Roman alle Firmbewerber ins Presbyterium um den Altar bzw. ums Taufbecken ein. Mit den Worten: Wir wollen euch für die Vorbereitunszeit stärken und Gottes Kraft zusagen, sprach er das Gebet über dem Taufwasser. Mit diesem Wasser wurden dann die Jugendlichen einzeln gesegnet, für viele war es ein sehr emotionaler Moment. In ihrer Auslegung begann Andrea Rust mit einem Vers aus der Lesung aus dem Römerbrief. Welch wunderbares Geschenk bekommen wir heute an diesem Tag, denn „die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen“ (Röm 5,5b). Gottes Liebe ist einem jeden bereits zugesagt, ganz umsonst und ganz bedingungslos, welch kostbares Geschenk, welch kostbarer Schatz. Dies drückt auch das diesjährige begleitende Symbol aus, die Kommunionkinder genauso wie die Firmbewerber machen sich auf die Suche nach dem Schatz Gottes in ihrem Leben. Die Jugendlichen verglich dabei die Gemeindereferentin mit einem jungen Vogel, der zunächst sehr behütet in seinem Vogelnest von seinen Vogeleltern aufgezogen wird. Doch nach und nach werden die Vögel flügge – gehen auch die Jugendlichen eigene Wege. Gott möchte diese Lebenswege begleiten. Einige Jugendliche gestalteten aktiv die Gottesdienste mit, indem sie stellvertretend für alle die Kyrierufe und die Fürbitten vortrugen. Im Laufe der nächsten drei Monate sind die Firmbewerber eingeladen, Neues über ihren Glauben zu entdecken, nachzufragen, mitzumachen. Denn glauben heißt auch in Gemeinschaft leben. So gibt es unterschiedliche liturgische Angebote in Wendelskirchen und in Loiching. Im Mai sind alle zu einem Firmerlebnistag eingeladen. Außerdem können die jungen Christen in 3 Sozialprojekten erfahren, was es heißt, ehrenamtlich zum Wohle der Gemeinschaft zu arbeiten.

Firmung 2017

Alle Kinder der 6., 7. und 8. Klassen sind eingeladen, sich für die Firmung anzumelden.

Das Anmeldeformular zur Firmvorbereitung liegt jeweils am Schriftenstand der Kirchen in Loiching, Weigendorf und Wendelskirchen aus. 

Firmtermin: 28.06.2017

Elternabend 8.3.2017 um 19:00 Uhr im Pfarrheim Loiching.

Firmspender: Dr. Josef Graf

 

KAB: Ohne arbeitsfreien Sonntag kein echter Sonntag!

Loiching. Wie wird Sonntag? Was macht einen Sonntag aus? KAB Loiching gestaltete mit Pater Roman Piekarski Gottesdienst zum Thema „Sonn- und Feiertagsschutz“Für die gelungene, familiengerechte musikalische Umrahmung sorgte Christina Riedl.

Seit Jahren vollzieht sich eine schleichende Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes. Immer mehr Wirtschaftsbereiche werden für die Arbeit an diesen Tagen vereinnahmt. Dieser Entwicklung zur „Rund –um-die-Uhr-Gesellschaft“ stellen wir uns entgegen. Wir fördern den freien Sonntag als gemeinsamen Zeitanker für die Menschen. (Zitat aus dem Leitbild der Allianz für den freien Sonntag). Mit diesem Ziel wurde die bundesweite „Allianz für den freien Sonntag“ 2006 gegründet. Seit 2015 beteiligt sich die KAB Loiching mit einem Familiengottesdienst zum jährlichen Aktionstag.

Daniela Seidl ging in ihrer Begrüßung im voll besetzten Gotteshaus kurz auf die über 1600-jährige Geschichte des Sonntagschutzes ein. Heidi Sigl folgte mit Kyrierufen: „Der Sonntag ist uns von Jesus Christus als Ruhetag geschenkt worden – wir verplanen ihn mit Dingen, die uns nicht zu ihm hinführen – oder aber werden von der Wirtschaft verplant.“ Dazu erklang das 2004 für das neue Gotteslob verfasste Lied: „Dieser Tag ist Christus eigen“(Gerloff/König). Monika Wölbl verlas aus dem Buch Genesis: „Gott ruhte am siebten Tag; nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte, segnete ihn und erklärte ihn für heilig.“ Christina Riedl an der Orgel: „Das ist der Tag, den Gott gemacht“ (Bone und Dörr/Leisentritt)

Nach dem Evangelium leitete Pater Roman zur „Sonntagsfabel“ über. Fünf Kinder und Pater Roman stellten ein Tier dar und fragten sich: „Wie können auch wir zu Sonntagen kommen, wie die Menschen?“ Für jeden war Anderes wichtig, der Löwe wünschte sich einen Festtagsbraten, das Pferd stundenlang austraben, das Faultier hingegen verlangte viel Ruhe und einen bequemen Ast zum Ausschlafen, der Pfau ein Festtagsgewand. Gott erfüllte alle Wünsche, es wollte trotzdem nicht Sonntag werden. Der schlaue Fuchs beschloss ein Menschenkind zu fragen, was einen Sonntag ausmacht. Hanna antwortete: „Ja, wisst ihr nicht, dass es am Sonntag nur Sonntag wird, wenn ihr mit Gott sprecht, wie mit einem Freund.“ Pater Roman ging auf die Wichtigkeit des Sonntages als Ruhetag ein. Ruhe nicht nur für den Körper wie vom Faultier gewünscht, Ruhe für den Geist, die Seele. Diese Form der Ruhe ist im Sonntagsgottesdienst für alle Gläubigen erfahrbar und einholbar.

Slogan der Sonntagsallianz: „Ohne arbeitsfreien Sonntag keine Möglichkeit für den Gottesdienstbesuch, für Familienzeit, für Kultur!“
Peter Dausend und Adolf Harreiter in den Fürbitten: „Wir bitten für alle die einer wichtigen Arbeit am Sonntag nachgehen, einer Arbeit die dem Wohl und Schutz der Menschen dient. Lohne ihren Einsatz für Andere und lass uns zugleich erkennen, welche Arbeiten dies sind und auf welche am Sonntag verzichtet werden kann.“ Der gelungene Gottesdienst endete mit einem Dank an alle Mitwirkenden und dem kurzen Hinweis auf die kommenden Sozialwahlen im April. Am 6. April lädt die KAB zum Vortrag: „Kinder haften für ihre Eltern – die Pflegeversicherung.“ Im Rahmen dessen wird auch auf die Sozialwahlen – und der damit verbundenen Möglichkeit der Selbstbestimmung in den Versicherungen eingegangen werden. Mehr Infos zur KAB, den Sozialwahlen, der Allianz für den Sonntag und andere (Familien)Aktionen sind über die Homepage:
www.kab-regensburg.de erhältlich. Der Ortsverband Loiching ist dem Diözesanverband Regensburg angegliedert.

KAB: Familiengottesdienst zum Schutz des freien Sonntags (Foto: Sonja Gonschorek)

Faschingssonntag: „Die Christen müssten mir erlöster aussehen“

27Loiching / Wendelskirchen. Mit einem Witz: „Bürgermeister, Lehrer und Pfarrer mussten einem Geizhals versprechen….“ begrüßte Pater Roman Piekarski die Gläubigen in Loiching und Wendelskirchen am Faschingssonntag. Er kündigte noch mehr Faschingsüberraschungen an; zitierte Friedrich Wilhelm Nietzsche: „Die Christen müssten mir erlöster aussehen“. Pater Roman: „Es tut uns allen ganz gut, erlöst, gelöst – befreit zu lachen und somit freudvoller auszusehen. Gerade am Faschingssonntag bietet sich das im Gottesdienst an. Und nach dem, was uns unser Glaube lehrt, haben wir gute, viele Gründe erlöst, gelöst auszusehen.“
Nach dem Evangelium (Mt 6,24 – 34 – „sorgt euch also nicht um morgen“) setzte Pater Roman eine schwarze Kappe auf und ließ ein Hörspiel der bekannten Romanfiguren von Giovannino Guareschi einspielen: „Don Camillo und (Bürgermeister) Peppone – die Beichte“. Bürgermeister Peppone beichtet, dass er es war, der den Pfarrer „mit einem Stock aus weichem Pappelholz“ verprügelt hatte. Und Don Camillo seinerseits erteilt ihm daraufhin die Absolution in Form eines Fußtritts – denn die Hände sind ja zum Segnen da…
In den Fürbitten wurde um viele frohe Menschen, die ihren Glauben erlöst weitergeben und um Hilfe für Menschen, die in ihrer Trauer keine frohe Minute finden können, gebeten.
Der Faschingssonntaggottesdienst schloss so, wie er begann: mit einem Witz! „Bürgermeister und Pfarrer wurden zum Sterbebett des Hauserbauern zitiert….“ Mit lautem Lachen und Applaus verabschiedeten sich die Gottesdienstbesucher von Pater Roman.

Pater Roman als Don Camillo mit den Ministranten (Foto: Sonja Gonschorek)

Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz

Erstkommunionkinder der Pfarrei Loiching stellten sich vor

Loiching/Wendelskirchen/Weigendorf. „Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz“ -heißt es im Matthäus Evangelium (Mt 6,21). Die Sakramente Gottes sind für gläubige Menschen kostbar wie ein Schatz. Auf den Weg, Neues kennenzulernen, einen Schatz zu entdecken – Jesus Christus, der lebendig ist – machen sich 16 Kinder in Loiching und 7 Kinder in Wendelskirchen. Sie empfangen am 21. bzw. 28. Mai das Geschenk „Sakrament Erstkommunion“.

Seit Sonntag dürfen sich die Drittklässler „Kommunionkinder“ nennen, da mit diesem Gottesdienst, in Wendelskirchen feierlich umrahmt vom Chor Cantamus, in Loiching kindgerecht musikalisch begleitet von Maria Theresia Gruber, die Zeit der Vorbereitung begann.

Motto der Erstkommunion 2017 – Foto: Sonja Gonschorek

Pater Roman Piekarski bat im Tagesgebet darum, dass Gott den Kindern Augen und Ohren für den Empfang der Sakramente öffne. In der ersten Lesung (Jesaja 58, 7-10) hieß es folgerichtig, dass nur das Streben nach einem mitmenschlichem, sozialen Verhalten etwas bei Gott bewege. „Denn – wer mit Gerechtigkeit voran geht, dem folgt die Herrlichkeit des Herrn nach.“

Nach dem Matthäusevangelium stellte Gemeindereferentin Andrea Rust die Fragen: „Hat dich schon mal jemand Schatz genannt? Wie klingt das Zitat aus dem Evangelium gedreht: „Denn wo dein Herz ist, da ist auch dein Schatz“? Materielles, aber besonders der Mensch an der Seite ist ein Schatz. Eine Schatzkiste vor dem Altar wartete darauf von Kommunionkindern geöffnet zu werden. Schilder kamen zum Vorschein: Schilder mit den einzelnen Sakramenten – Geschenke Gottes. Auf jedes der sieben Sakramente (Taufe, Beichte mit Versöhnung, Kommunion, Firmung, Krankensalbung, Ehe, Priesterweihe) ging Rust ein. Die Krankensalbung, die stärken kann, wenn wir scheinbar nicht mehr weiterkönnen; die Zuversicht für einen unbekannten Weg spenden kann oder die Buße, Beichte – das vielleicht wertvollste was Gott schenken kann: „Ich möchte wieder gut mit dir sein“. Versteckt unter den Sakramentenschildern waren viele Goldschätze. Sie stehen für jeden einzelnen, kostbaren Menschen im Kirchenschiff.

Vorstellung der Erstkommunionkinder 2017 in Wendelskirchen – Foto: Sonja Gonschorek

Die Drittklässler stellten sich mit Namen vor und erzählten von dem bereits empfangenen Sakrament – der Taufe. Pater Roman schloss sich an, die Liste der Sakramente welche er empfangen durfte, war naturgemäß länger. Zwei Kinder baten in den Fürbitten, die Zeit der Vorbereitung als eine Quelle der Freundschaft zueinander und zu Gott zu entdecken. Ein Taufpate, ein Elternteil und ein Mitglied aus der Pfarrgemeinde folgten.

Der Schatz, das Geschenk „Sakrament Erstkommunion“ darf nach und nach von den Kindern ausgepackt werden: Drei Weggottesdienste und ein Vorbereitungswochenende im Pfarrheim Loiching helfen ihnen. Ein weiterer von den Kindern gestalteter Gottesdienst folgt am 2. April in Loiching.

Vorstellung der Erstkommunionkinder 2017 in Loiching – Foto: Sonja Gonschorek

Erinnerung an unsere eigene Taufe

Loiching. Vergangenen Donnerstag konnte Frau Rust in der Pfarrkirche viele Kleinkinder mit Ihren Familien begrüßen. Diesmal waren alle mit Ihren Taufkerzen und z. T.von Ihrem Paten begleitet gekommen. Nach dem großen Fest Weihnachten, an dem wir die Geburt von Jesus gefeiert haben, steht nun die Taufe des Herrn im Vordergrund. Christus wurde von Johannes, „dem Täufer“ genannt, im Jordan mit Wasser getauft. Zu dieser Feier haben sich alle – neben dem noch stehenden, schön geschmückten Christbaum – im Altarbereich (mehr …)