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Aktuelles

„Ja, mir sann mit dem Radl do“ hieß es am Feiertag Nachmittag bei der KAB Loiching

Loiching. 30 Teilnehmer legten am Feiertag „Mariä Himmelfahrt“ bei bestem Radlerwetter 30 Kilometer auf dem Isarradweg zurück. Die KAB Loiching lud zum Gruppenradeln nach Mamming in das Gasthaus „zur Alten Mühle“.
„Gemeinschaftsgefühl erleben, Nachbarschaftskontakte stärken – gemeinsam mit Freude aktiv sein.“ – Das, so Hans Krämer, erster Vorstand der KAB Loiching, sind unsere Ziele für das jährlich zum 15. August angebotene Familienradeln. „Viele Jahre hieß das Ziel Sautner Hütte in Trauseneck, aber dieses Jahr dachten wir uns, warum nicht mal den Isarradweg nutzen – schließlich ist dieser in ganz Bayern bekannt und beliebt.

KAB beim Radeln am 15.08.2017
Foto: Sonja Gonschorek

Und damit hatten die Organisatoren das richtige Gespür. Fast alle Teilnehmer äußerten den Wunsch, im nächsten Jahr wieder den Isarradweg zu nutzen. Die Radler der aktiven katholischen Arbeitnehmerbewegung starteten am frühen Nachmittag in Loiching, legten in exakt 50 Minuten entspannt und mit vielen schönen Isareindrücken gespickt die 15 km zurück und genossen im Gasthaus bei schönen Gesprächen Kaffee und Kuchen oder Eis. Nicht wenige Radler, die der Gruppe entgegenkamen – die Gruppe wurde stets von Hans Krämer auf die „Geisterfahrer“ rechtzeitig hingewiesen – wollten wissen, was denn das für eine lustige Truppe sei… So wurde beschlossen, im nächsten Jahr Hans Krämer als „Taferlbua“ einzusetzen und sein Rad mit den Worten: „Ja, mir KAB´ler sann mit dem Radl do“ auszustatten. Am frühen Abend wieder wohlbehalten bei der „Schachtner Kapelle“ in Loiching angekommen radelten tatsächlich noch einige nach einer kurzen Rast weiter in das Niederviehbacher Volksfest. Über das Heimkommen nach dem Volksfest wurde allerdings Stillschweigen vereinbart… Die nächste Gelegenheit zum aktiv sein bietet sich am 24. September. Dann lädt die KAB Loiching zur meditativen Wanderung.

Quizwanderung durch Kronwieden

Mit der KAB Loiching Betriebe erkundet

Niederviehbach / Loiching. Rätsel lösen, Bildausschnitte richtig zuordnen, im Team den richtigen Weg finden. Das waren die Aufgaben, die Sonja Gonschorek und Patricia Weinzierl 20 Ferienkinder stellten. Zur Belohnung gab es einen etwas anderen Einblick in einen Teil der Kronwiedener Geschäftswelt.

Auf eine Wanderung der anderen Art durch ganz Kronwieden lud die KAB Loiching im Rahmen des gemeinsamen Ferienprogrammes der Gemeinden Niederviehbach und Loiching. Zur großen Freude der Organisatoren fanden sich auch in diesem Jahr Betriebe, die den Besuch in ihren Arbeitstag integrierten. Ohne diese Bereitschaft könnte die Quizwanderung so nicht stattfinden.

Gestartet wurde bei Edeka Spornraft. Dort hatte die Inhaberin, die sich als „Nicht – Tante Emma –sondern Tante Monika“ vorstellte, eine Kaufmannsralley vorbereitet. Beginnend hinterm Haus, mit dem Auspacken der Ware, einem willkommenem Aufenthalt in der Kühlung und weiter mit dem richtigen Einordnen der Ware. Der Perspektivenwechsel zum Abschluss – hinter der Kasse stehen und Geld für die Ware verlangen – stellte sich schnell als Highlight heraus! Gut versorgt mit Süßigkeiten und Getränken konnten sich alle dem nächsten Rätsel „Wir treffen uns bei einer Kasse, bei der man nicht einkaufen kann“ widmen.

Das Thema Geldverkehr – für Kinder im Grundschulalter oft schwer greifbar – wurde in der Sparkasse kindgerecht erklärt. Am interessantesten war natürlich der Tresorraum mit der schweren Türe. Jede Menge Geld hatte dann eine Sparkassenmitarbeiterin in der Hand und die Kinder sollten schätzen, wieviel es denn wirklich sei. Emely war am nächsten dran und erhielt einen Preis, auch Trostpreise standen bereit.

Ferienkinder mit Markus Rohrmoser vor dem Apart Hotel. (Foto: Sonja Gonschorek)

Beim Gewerbegebiet angekommen hieß es seitens der Betreuer: „Unser nächstes Ziel ist nah dran“. Viele Firmen wurden von den Kindern genannt: „Fahrrad Buchner, Fliesen Opeltz, Fa. Staudinger…“ aber des Rätsel Lösung, welche buchstäblich auf „der Hand lag“ dauerte. Und doch gelangten schließlich alle zum Kronwiedener Business Hotel: „nah dran“. Hier öffneten sich nach einer kleinen Brotzeitrunde die Türen zu dem noch nicht fertigen Seminarraum, zur Rezeption; aber auch ein Zimmer wollte begutachtet werden. Neid wurde besonders von den Älteren anhand der großen Fernsehbildschirme gezeigt. Inhaber Markus Rohrmoser führte durch das Liebe zur Region zeigende Isarhotel und bemerkte, dass die Ferienkinder noch vor ihrem Bürgermeister die Räumlichkeiten sehen. Eine offizielle Einweihung und Eröffnungsfeier des Apart Hotel stehe noch aus.

Mit einer kleinen Kosmetikeinheit bei Helene Ibel und dem Werkstattbesuch gleich nebenan endete der Blick hinter die Kulissen. Das Ehepaar Ibel beantwortete geduldig alle Fragen und ließ die Kinder vieles ansonsten „Unerreichbares“ ausprobieren. Bepackt mit Süßigkeiten ging es weiter zum Endziel. So manche ansonsten verschlossene Türe hatte sich geöffnet und die Kinder wussten vieles zu berichten, als sie von ihren Eltern nach dreieinhalbstündiger Wanderung etwas erschöpft beim Loichinger Bewegungspark abgeholt wurden.

Einige Neuerungen

  • Ab 01. August, also mit diesem Pfarrbrief, ändern sich probeweise die Requiemzeiten. Bei Beerdigungen beginnt nun der Rosenkranz erst um 14.30 Uhr, das Requiem um 15.00 Uhr. Der PGR versucht damit, den Schulzeiten der Ministranten und den Schichtarbeitern entgegenzukommen.
  • In Weigendorf findet aufgrund der geringen Teilnahme ab sofort kein Rosenkranzgebet mehr vor den Gottesdiensten statt.
  • Ab diesem Jahr ist es leider nicht mehr möglich, wie bisher so viele ehrenamtliche Helfer zum Dekanatsausflug mitzunehmen. Die Teilnehmerzahl ist stark begrenzt. Es sind weniger Plätze vorhanden als Einladungen verschickt werden. Deshalb ist der Zeitpunkt Ihrer Anmeldung ausschlaggebend, es wird eine Anmeldeliste geführt. Wir bitten Sie um Verständnis. Wir freuen uns aber wieder wie jedes Jahr, Sie für das Dankessen in Loiching, bzw. Wendelskirchen, das im Januar stattfindet, einladen zu dürfen.

Zwei Höhepunkte beenden das Schul-Ministrantenjahr in Loiching

Andrea Rust begrüßt
Foto: Sonja Gonschorek

Loiching/Weigendorf/Wendelskirchen/Oberspechtrain. Ministrant sein in der Gesamtpfarrei Loiching heißt nicht nur „während der zahlreichen Gottesdienste denare =dienen“ sondern auch Gemeinschaft erleben. Ministrantenvollversammlungen, gemeinsames Frühstück, Sternsingeraktion sind nur einige Aktivitäten der Minis im Laufe eines Kirchenjahres. Zum Abschluss des Schuljahres waren die Ministranten der Gesamtpfarrei am vorletzten Schultag zum abendlichen Sommerfest in den Pfarrgarten Loiching geladen. Am Samstag führt sie ihr jährlicher Ausflug in die Bavaria Filmstudios.

Die Oberministranten führten mit ihrer Leiterrunde die Idee eines Minisommerfestes der Gemeindereferentin Andrea Rust gelungen und fast in Eigenregie aus. Und wenn Ministranten feiern, dann hat auch Petrus ein Einsehen. Pünktlich auf die Minute endete zur geladenen Uhrzeit der Regen und die Sonne wärmte schnell.

„Seit fast genau einem Jahr bin ich nun bei euch in Loiching. Mittlerweile wissen wir schon einiges voneinander und haben Gottesdienste miteinander gefeiert, Vollversammlungen abgehalten und vieles mehr. Dieses Fest soll ein kleines Dankeschön von Pater Roman, mir und der Pfarrgemeinde an Euch sein. Genießt es!“ so Andrea Rust in ihrer Begrüßung. Und dieser Aufforderung kamen alle gerne nach. Die Minis nutzten den weitläufigen Pfarrgarten zu Bewegungsspielen, bedienten sich am reichhaltigen Salatbufett und Grill, welcher von den „Minigrillern“ David, Alexander und Manuel bewacht und bedient wurde. Ministranteneltern machten es sich an den „Elterntischen“ gemütlich.

Oberministrant David Widbiller hatte zum Abschluss „seine“ Minis bei Spielen wie „Kotzendes Känguru“ souverän im Griff, unterstützt von „Leiterrundenminis“. Dementsprechend gering war die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen als die ersten Eltern gegen 20.45 Uhr das Spielende einläuteten. Groß und Klein packten beim Aufräumen mit an und so war schnell alles sauber und ordentlich.

Spiel der Ministranten
Foto: Sonja Gonschorek

Der zweite Sommerhöhepunkt folgt heute. Die Ministranten sind am frühen Samstagmorgen mit dem Bus nach München in die Bavaria Filmstudios gestartet. Auch damit will sich die Pfarrei bei ihren Minis bedanken und bezahlt die gesamten Buskosten. Die Hauptorganisation zum Ausflug übernahm gekonnt die Oberministrantin Barbara Huber. Die Ministranteneltern Blanka Diebald, Eva Kmeth und Christina Riedl fungieren gemeinsam mit Andrea Rust als Betreuungspersonen, wofür Pfarrgemeinderatssprecherin Sonja Gonschorek bereits beim Minisommerfest dankte.

Jesus wünscht uns schöne Ferien

Beitrag und Foto Sabine Nirschl

Die Familien versammelten sich diesmal bei herrlichem Sommerwetter im schönen Pfarrgarten.

Loiching. Vergangene Woche lud, zum letzten Mal vor der Sommerpause, das Team Kirche für Kinder zum gemeinsamen Gottesdienst ein. Frau Rust konnte dazu bei herrlichem Sommerwetter – passend zum Thema – ettliche Familien im Pfarrgarten in Loiching begrüßen. „Jesus wünscht uns schöne Ferien“, darüber machte man sich gemeinsam Gedanken. Jesus sagte bereits damals zu seinen Jüngern „ruht ein wenig aus“. Auch er war ein vielbeschäftigter Mann, der mit seinen Jüngern ständig unterwegs gewesen ist, um allen Leuten von Gott zu erzählen. Er hat genau gewusst, wie wichtig es ist, dass man sich ausruht um wieder neue Kraft sammeln zu können. Nach dem Lied „Die Sonne hoch am Himmelszelt“ packten die Kinder mit Ihren Familien gemeinsam einen Koffer, der heute in der Mitte aufgebaut war. Einige Kinder packten Badesachen ein, da es um diese Jahreszeit draußen besonders warm ist und sie deshalb gerne baden gehen, egal ob im Plantschbecken, im Pool, im See oder sogar im Meer. Eine andere Familie hatte Sandspielzeug mitgebracht. Etwas Bauen, ein Loch buddeln oder andere tolle Sachen kann man damit am Strand oder im Sandkasten machen. Dazu passt auch der Bagger, den ein Junge mit in den Koffer packte. Damit kann er alleine oder auch mit anderen zusammen wunderschöne Burgen bauen oder im Garten etwas umgraben. Ein Ball durfte auch nicht fehlen, um damit entweder alleine oder zusammen zu spielen, werfen, rollen etc. Und zu guter Letzt packte man noch ein Buch ein. Die schönen Bilder anzusehen und die Geschichten vorgelesen zu bekommen oder schon selbst zu lesen, die von einer spannenden Welt und tollen Ereignissen erzählen, kann sehr erholsam sein. Anschließend bat man Gott um Zeit zum gemeinsamen Spiel, schönes Wetter, der Begleitung eines Schutzengels, Witz und Ideen, ein gutes Team zum miteinander Spielen und Ruhe, um auch einfach mal dazusitzen und zu Staunen. Nach dem Reise-Segen kann man nun mit einem vollen Koffer in tolle, schöne und erholsame Ferien mit der ganzen Familie starten. Anschließend an den Gottesdienst machte man im schönen Pfarrgarten noch gemeinsam ein gemütliches Picknick. Im Herbst startet das Team Kirche für Kinder wieder mit dem Erntedank-Gottesdienst am 4. Oktober in Loiching. Alle Familien sind dazu recht herzlich eingeladen.

KAB Loiching verbrachte einen Tag in Landshut

Stadtführung, Lebenshilfecafé, Landshuter Hochzeit standen auf dem Programm

Loiching. Durchschnittlich mindestens 80.000 Gäste aus dem Ausland verbringen pro Jahr einen Tag oder mehrere in Landshut. Viele Loichinger verbringen ihren Tag in Landshut mit Besuchen bei Freunden, Verwandten oder beim Bummeln. Warum nicht einmal Landshut als Tourist erleben – dachte sich da die KAB Loiching und lud zur „Stadtführung und mehr“ ein. Im „Hochzeitsjahr 2017“ unter dem Motto: „Landshuter Hochzeit 1475“.

KAB „Touristen“ mit Gästeführerin Helga Nachtmann (Foto: Sonja Gonschorek)

Gästeführerin Helga Nachtmann erwartete die Gruppe beim Zeughaus an der Wittstraße. Viele Infos gab es zur politischen Lage anno 1475 und den zeitgeschichtlichen Umständen. Auf dem Weg zur Altstadt passierten die „Touristen“ Plätze und Häuser, deren Entstehung und Geschichte den Wenigsten bekannt war. Helga Nachtmann gelang es die Kinder, wie auch die Jugendlichen, „Mittelalten“ und Senioren mit ihren Infos zu begeistern. Ein Besuch der Stadtpfarrkirche St. Martin durfte nicht fehlen. Hie und da wurde eine Anekdote zu der Fernsehserie „Um Himmels willen“ eingestreut. Andrea Rust, Gemeindereferentin der Pfarrei Loiching, ließ als aktive „Hochzeiterin“ so einige aktuelle Infos am Rande der Führung einfließen.

Pünktlich zur Mittagszeit endete die Führung beim „Cafe´ am Dom“ – dem Lebenshilfecafé in der Schirmgasse. Dieses wurde im August 2014 eröffnet. Hannah Omari, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Landshut und Josef Deimer, Vereinsvorsitzender hatten die Idee ein integratives Café zu eröffnen. Bereits im Dezember 2016 berichtete der BR über dieses so gelungene Projekt. Menschen mit (meist geistiger) Behinderung arbeiten in der Küche und im Service Hand in Hand mit Menschen ohne Handicap. Bei der Zubereitung der Speisen wird großer Wert auf die Verwendung regionaler und saisonaler Zutaten, wie auch Fair Trade gelegt. Die KAB´ler waren begeistert über die Qualität der Speisen und die Schnelligkeit des Servicepersonals obwohl eine große hungrige Gruppe über sie „hereinbrach“. Mit viel Herzlichkeit und Wärme wurden die Speisen serviert und angepriesen. Die Freude der Menschen an ihrer Arbeit, an „ihrem Café“ war ihnen anzumerken. Monika Dausend, Lebenshilfemitarbeiterin und KAB- Mitglied erzählte einiges über die Hintergründe der Einrichtung während des Essens.

Nach einem kurzen Bummel durch die an just diesem Samstag neu eröffnete Neustadt trafen sich viele wieder zum kostenlosen Besuch der Wiesenprobe zur Landshuter Hochzeit. Andrea Rust hatte diesen Tipp für die Gruppe parat. Mit Begeisterung wurde den Gauklern und Fahnenschwingern „Halloooo“ zugerufen und Beifall geklatscht. Das jüngste Ausflugsmitglied, Nico, entdeckte sogar Helga Nachtmann wieder in den Zuschauerrängen.

Pünktlich zur Abendmesse waren alle nach einem gelungenen Ausflugstag in Loiching zurück und um viele Erfahrungen Landshut betreffend reicher.  

 

„Wandern für die Andern“

Pfarrei Loiching lädt am 16. Juli zum 11. Hungermarsch
Laufgruppe Loiching lädt zum 7. Benefizlauf

Loiching. Der alle zwei Jahre stattfindende Spendenlauf zugunsten der Partnerpfarrei in Kilimahewa/Afrika wird am 16. Juli 2017 im zwanzigsten Jahr von Vertretern der Pfarrei, KAB, Pfarrgemeinderat, Laufgruppe Loiching, Landjugend, Frauenbund, Senioren, Ministranten und weiteren Helfern ausgerichtet. Die Laufgruppe Loiching lädt in diesem Zusammenhang bereits zum siebten Mal zu ihrem Benefizlauf. Sie stiftet auch einen Preis für die teilnehmerstärkste Laufgruppe! Spenden für den Kindergartenanbau sind bereits jetzt möglich, Startgebühren für den Lauf werden am 15. Juli und 16. Juli angenommen. Der Lauf soll auch als Hilfe zur Selbsthilfe – als Fluchtbekämpfungsmaßnahme verstanden werden. Dort wo Klimawandel und die damit verbundene Verzweiflung zu Kriegen und Fliehenden führt, soll entgegengewirkt werden. Viele Helfer wie Kirchenpfleger Georg Bauer sind von Beginn an dabei. Initiiert wurde diese Aktion 1997 von Franz Eberl aus Loiching.

Vorbereitungstreffen für den Hungermarsch 2017 (Foto: Sonja Gonschorek

Dieser wurde von seinem Onkel – Bruder Thomas Eberl; Missionar in Kilimahewa – damals über die große Not in Afrika informiert. Als vorrangiges Ziel wurde der Bau eines Kindergartens ausgerufen. Wobei die Bezeichnung Kindergarten nicht wie im deutschen Sinne verstanden werden darf. Bruder Thomas ging es darum, den Kindern ein warmes Essen, Orte zum Kindsein anbieten zu können. In diesem Buschgebiet war nur eine Buschkirche mit kleiner Krankenstation vorhanden. Die Kinder waren oft sich selbst überlassen oder mussten schwere Arbeit verrichten. Mit Hilfe vieler Spenden, sowie dem Erlös aus dem Hungermarsch konnte dieses Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden. Eine Klosterschwester aus dem St. Josef´s Orden (ein afrikanischer Orden) kümmerte sich um die Kinder und Ausbildung weiteres einheimischen Personals. Bis heute wird ein Teil der Unterhaltskosten dieses Kindergartens, welcher nun von 10 Einheimischen betreut wird, von der Pfarrei Loiching übernommen. Bruder Markus Forster fungiert als Kontaktperson. Er gehört der Missionspfarrei an, dessen Vorsteher Pater Beda OSB ist. Bruder Markus leitet die Spenden zu 100 % weiter und in regelmäßigen Abständen berichtet er schriftlich über die Loichinger Partner Pfarrei. Diese Briefe werden in den Gottesdiensten der Pfarrei verlesen und können auch über das Pfarrbüro eingesehen werden.

Der also seit 1997 bestehende Kindergarten hat sehr zur Dorfentwicklung beigetragen. Immer mehr Tansanier gliederten sich dem Dorf an – die Hygienemaßnahmen zeigten Wirkung in der Bevölkerungsentwicklung. Und die Loichinger taten das Ihre dazu: es wurden Trinkwassertiefenbohrungen finanziert, die Buschklinik wurde erweitert, Sonnenenergienutzungsanlagen wurden errichtet, um nur einige Beispiele zu nennen. All diese Arbeiten wurden von Einheimischen verrichtet. Mit dem diesjährigem Motto: „Zukunft beginnt im Kindergarten“ soll darauf und zugleich auf das heurige Projekt hingewiesen werden: Der Kindergarten benötigt aufgrund der wachsenden Kinderzahl einen Anbau.

Jeder Teilnehmer unterstützt bereits mit seiner Anmeldung die Partnerpfarrei, da er ein Erinnerungsgeschenk erhält, welches Schnitzer in Kilimahewa herstellen. Dafür werden sie vom Organisationsteam bezahlt. In diesem Jahr handelt es sich um einen stilisierten Affen.

Der Hungermarsch beginnt um 9.30 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst. Anschließend kann durch eine Spende oder Anmeldung zum Gehen, Walken oder Laufen der 6 oder 8 km langen Strecke das Projekt unterstützt werden. Ebenfalls werden alle Einnahmen aus dem Biergartenbetrieb mit Mittagstisch, Kaffee und Kuchen dem Spendenzweck zugeführt. Die Kinder können sich im weitläufigen Pfarrgarten mit einer Riesenschlange, bei Ballspielen oder dem Ministrantenglücksrad vergnügen. Die Läufer erhalten um 11.00 Uhr von der Trommelgruppe um Monika Paschke ihr Startsignal am Kirchplatz. Duschmöglichkeiten sind im Sportheim Loiching. Die Organisatoren hoffen wieder auf eine rege Teilnahme der Bevölkerung!

Spenden sind jederzeit erwünscht unter dem Kennwort „Hungermarsch“ auf den Sonderkonten der Raiffeisenbank Mengkofen – Loiching IBAN: DE74 7436 9704 0003 2104 05 oder bei der Sparkasse Niederbayern – Mitte IBAN: DE14 7425 0000 0230 0000 10.

Blumen zur Heiligen Maria gebracht

Viele Kinder legten Blumen vor Maria nieder.

Verfasst von Sabine Nirschl

Loiching. Vergangene Woche feierten viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern wieder einen Gottesdienst in der Pfarrkirche. „Maria ist für uns wie eine Mutter“, unter diesem Motto stand diesmal die Feier, die vom Team Kirche mit Kindern zusammen mit Frau Rust gestaltet wurde. Die Marienfigur stand in der Mitte des Altrarraumes, indem sich die Familien versammelt hatten. Die Kinder brachten Blumen mit, die sie vor Maria ablegten. Mit dem Gebet „Gegrüßet seist du Maria“ wurde diese begrüßt und anschließend stimmten alle in das Lied „Maria breit den Mantel aus“ ein. „Hast du schon einmal gezählt, wie oft du am Tag Mama sagst?“ Mit dieser Frage begann die Überlegung, wie wichtig eine Mutter für uns ist. Um dies anschaulich zu machen, hatte man ein paar Dinge mitgebracht: einen Kochlöffel, den die Mama braucht, um gutes Essen zu Kochen; Ein großes Pflaster, dass die Mutter holt, wenn sich das Kind verletzt hat; Ein Kuscheltier als Symbol, dass man sich immer von der Mama trösten lassen kann; Und ein weiches Kissen, denn wenn sich jemand Nachts fürchtet ruft er auch meist die Mama. Auch Jesus hatte eine Mutter, Maria, an die er sich ankuscheln konnte. Ein Bild, dass Jesus mit Maria so zeigt, bekam jedes Kind mit nach Hause. Die heilige Maria ist auch unsere Mutter, zu der wir uns hinkuscheln können und bei der wir Schutz und Geborgenheit finden. Nach dem Halleluja hörten im Evangelium alle die Erzählung, als Maria vom Engel Gabriel die Nachricht erhielt, dass sie von Gott ein Kind bekommen soll, dessen Name Jesus ist. „Ich bin Gottes Magd, mir geschehe wie Du gesagt hast“ war ihre Antwort. In den Fürbitten ging man auf die Kinder, Familien, die Mütter und Menschen ein, die immer für einen da sind. Mit dem gemeinsamen „Vater unser“ und dem Lied „Segne du Maria“ beschloss man den Gottesdienst. Die nächste Kirche mit Kindern findet am 6. Juli 2017 um 17.00 Uhr wieder in der Pfarrkirche in Loiching statt, bevor man in die Sommerpause geht. Das Team Kirche für Kinder lädt dazu wieder alle Familien mit Kindern von null bis ca. sieben Jahren herzlich ein.

KAB Loiching lud zum Muttertagsbasteln

Loiching. „Wir haben die Ideen und das Material – du musst es nur noch kreativ umsetzen! – Gestalte dein Muttertagsgeschenk!“ unter diesem Motto lud die KAB Loiching am Samstag nachmittag Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren in das Pfarrheim ein.

Besonders viele Mädchen nahmen das Angebot gerne an und gestalteten wunderschöne Vasen, die sich mit einem Ast und dekorativen Papierblüten zu einem wahren Blickfang entwickelten. Mit viel Geduld und Sorgfalt gingen sie zugange. Zur Erholung wurde Kuchen, eine weitere Bastelei – ein Mädchen dazu: „Und diese gebastelte Tasche müssen meine Puppen mir zum Muttertag schenken!“ – und Schwungtuchspiele im weitläufigen Pfarrgarten angeboten.

Die KAB Loiching wurde von Firmlingen unterstützt. Anna Reitbauer beaufsichtigte und unterstützte mit viel Geduld die Eifrigen bei der von ihr vorbereiteten Papptellertaschenbastelei. Sandra Gonschorek fungierte als Helferlein bei den Papierblüten und hatte die Gesamtgruppe bei Schwungtuchspielen souverän im Griff.

Die beiden beteiligten sich im Rahmen der von Gemeindereferentin Andrea Rust ausgerufenen „Sozialen Aktion“. Die Firmlinge sollen durch kleine eigene Projekte christliches Leben in der Pfarrei erleben und mitgestalten. Weitere Firmlinge haben die KAB bereits beim Deutschkurs für Flüchtlinge unterstützt: Tanja Gonschorek, Larissa Pawlak, Jessica Stümper und Brian Wimmer.

Die Maiandacht der KAB am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr wird ebenfalls mit Firmlingsunterstützung vorbereitet und gefeiert. Nach der Andacht lädt die Katholische Arbeitnehmerbewegung alle Mitglieder zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim oder bei schönem Wetter im Pfarrgarten.

KAB Muttertagsbasteln | Foto: Sonja Gonschorek

100 Jahre „Patrona Bavariae“ – die stärkste Frau Bayerns

Pfarrei Loiching feierte die Gottesmutter

Loiching. Zum Vorabendgottesdienst am Samstag begrüßte Pater Roman Piekarski zahlreiche Gläubige. Da Montags in der Pfarrei Loiching kein Gottesdienst stattfindet wurde bereits Samstag die feierliche Messe „Patrona Bavariae“ mit besonderem Offizium und entsprechendem Ritus gefeiert.

Die Verehrung der Mutter Gottes als „Schutzpatronin Bayerns“ spiegelt sich in der Anzahl an Maiandachten in der Pfarrei Loiching. Zur ersten Maiandacht wird am 1. Mai um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Loiching wie auch in Wendelskirchen geladen. Viele weitere folgen. Regelmäßig Dienstags, 19.30 Uhr in Süßbach, Sonntags 19.00 Uhr in Weigendorf. Vereine und Gruppierungen laden zur von ihnen gestalteten Maiandacht – oft unterstützt von stimmgewaltigen Chören. Der Frauenbund Wendelskirchen am 3. Mai, 19.00 Uhr in Weigendorf; 7. Mai 14.00 in Loiching die KAB; 11. Mai 13.30 Uhr die Senioren in Loiching; 12. Mai 19.00 Uhr in Loiching Frauenbund Loiching; 14. Mai 18.00 Uhr in Loiching alle Firmlinge; 25. Mai 18.30 Uhr in Heising der PGR; 28. Mai 19.00 Uhr in Wendelskirchen die MMC um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Ein Angebot für die kleinsten Gottesdienstbesucher speziell ist der 4. Mai um 17.00 Uhr in Loiching unter dem Thema: „Maria, die Mutter Jesu“.

Maialtar Loiching 2017 | Foto: Sonja Gonschorek

Die Messe „Patrona Bavariae“ kann 2017 ihr hundertjähriges Jubiläum feiern. Kurz vor dem Ende der bayerischen Monarchie, in den Nöten des Ersten Weltkriegs, richtete König Ludwig III. (1913-1918) zusammen mit seiner Gemahlin Marie Therese an Papst Benedikt XV. die Bitten, »1. dass die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria als Patronin der Bayern durch den Apostolischen Stuhl erklärt werde, 2. dass ein besonderes Fest dieser Jungfrau Maria unter dem Titel Patrona Bavariae alljährlich im Marienmonat, am 14, Mai, in ganz Bayern gefeiert werden dürfe. Am 14. Mai 1916 wurde das Fest in München erstmals begangen, 1917 in allen bayerischen Diözesen. Gemäß Beschluss der Freisinger Bischofskonferenz von 1970 ist der Festtermin nun am 1. Mai und bildet so den Auftakt zum Marienmonat. Die Marienverehrung kannte in Bayern davor bereits viele Traditionen. Das bayerische Herrscherhaus der Wittelsbacher hatte Anteil daran. So war Kaiser Ludwig der Bayer (1314-1347) nicht nur Stifter von Ettal, er rief in seiner Sterbestunde Maria um Beistand an. Die bayerischen Herzöge unterstützen Bau und Ausstattung zahlreicher Marienkirchen, und die Pilgerfahrt zu marianischen Gnadenbildern entwickelte sich zur Familientradition. Auf der Jubiläumsseite www.patrona-bavariae.info sind viele Informationen zur „Schutzpatronin der Bayern“ zusammengestellt. Dort wird auch auf die Jubiläumsfeierlichkeiten am Münchner Marienplatz am 13. Mai 2017 hingewiesen. Mit einem 2011 gestarteten Pilgerweg – welcher 2013 Bogenberg bei Straubing miteinbund wurde zum Jubiläumsjahr „hingeführt“. Die Bogenberger Madonna wiederum ist in Loiching durch das Liebfrauentragen, das im Advent bestens angenommen wird, bekannt.

Pater Roman ging in seiner Predigt am Samstag auf die Gemeinsamkeiten seines Heimatlandes Polen und seiner jetzigen Wirkungsstätte Loiching ein. 1656 bestimmt König Johann II. Kazimir, Maria zur Königin Polens. Durch Prozession und die Rufe „Maria hilf“ soll ein Kloster in Tschenstochau vor der schwedischen Belagerung verschont geblieben sein. Die Wundererzählung verbreitete sich rasch, stachelte den Widerstandswillen an und Polen konnte befreit werden. „Wir sind also alle Eins in unserem Glauben, unserer Verehrung“ – so Pater Roman weiter.

„Und trotzdem“, stelle sich vielleicht für den Ein oder Anderen die Frage, „warum Marienmonat Mai in Bayern? Warum so kurz nach der österlichen Freude das Augenmerk auf Maria?“ Er zog einen Vergleich mit einem Baum heran: „Man muss auf den Boden auf dem der Baum steht blicken – auf seine Wurzeln. Wer Jesus Christus ernst nimmt, kommt an seiner Mutter nicht vorbei! Sie ist sein „Nährboden“. Und gerade die österliche Freude, die Überwindung des Todes biete sich dafür an! Jesus sprach am Kreuz zu seinen Jüngern: „Seht eure Mutter!“ Pater Roman weiter: „Jesus gibt uns seine Mutter, ihre Arme, die ihn schon sicher getragen haben, sollen nun uns tragen. An Maria wird sichtbar, was Jesus, Christus uns zu Ostern gegeben hat –  was Gottes Gnade, seine schöpferische und erlösende Zuwendung aus uns Menschen gemacht hat und noch machen will.“