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Beiträge KAB Loiching

„Ja, mir sann mit dem Radl do“ hieß es am Feiertag Nachmittag bei der KAB Loiching

Loiching. 30 Teilnehmer legten am Feiertag „Mariä Himmelfahrt“ bei bestem Radlerwetter 30 Kilometer auf dem Isarradweg zurück. Die KAB Loiching lud zum Gruppenradeln nach Mamming in das Gasthaus „zur Alten Mühle“.
„Gemeinschaftsgefühl erleben, Nachbarschaftskontakte stärken – gemeinsam mit Freude aktiv sein.“ – Das, so Hans Krämer, erster Vorstand der KAB Loiching, sind unsere Ziele für das jährlich zum 15. August angebotene Familienradeln. „Viele Jahre hieß das Ziel Sautner Hütte in Trauseneck, aber dieses Jahr dachten wir uns, warum nicht mal den Isarradweg nutzen – schließlich ist dieser in ganz Bayern bekannt und beliebt.

KAB beim Radeln am 15.08.2017
Foto: Sonja Gonschorek

Und damit hatten die Organisatoren das richtige Gespür. Fast alle Teilnehmer äußerten den Wunsch, im nächsten Jahr wieder den Isarradweg zu nutzen. Die Radler der aktiven katholischen Arbeitnehmerbewegung starteten am frühen Nachmittag in Loiching, legten in exakt 50 Minuten entspannt und mit vielen schönen Isareindrücken gespickt die 15 km zurück und genossen im Gasthaus bei schönen Gesprächen Kaffee und Kuchen oder Eis. Nicht wenige Radler, die der Gruppe entgegenkamen – die Gruppe wurde stets von Hans Krämer auf die „Geisterfahrer“ rechtzeitig hingewiesen – wollten wissen, was denn das für eine lustige Truppe sei… So wurde beschlossen, im nächsten Jahr Hans Krämer als „Taferlbua“ einzusetzen und sein Rad mit den Worten: „Ja, mir KAB´ler sann mit dem Radl do“ auszustatten. Am frühen Abend wieder wohlbehalten bei der „Schachtner Kapelle“ in Loiching angekommen radelten tatsächlich noch einige nach einer kurzen Rast weiter in das Niederviehbacher Volksfest. Über das Heimkommen nach dem Volksfest wurde allerdings Stillschweigen vereinbart… Die nächste Gelegenheit zum aktiv sein bietet sich am 24. September. Dann lädt die KAB Loiching zur meditativen Wanderung.

Quizwanderung durch Kronwieden

Mit der KAB Loiching Betriebe erkundet

Niederviehbach / Loiching. Rätsel lösen, Bildausschnitte richtig zuordnen, im Team den richtigen Weg finden. Das waren die Aufgaben, die Sonja Gonschorek und Patricia Weinzierl 20 Ferienkinder stellten. Zur Belohnung gab es einen etwas anderen Einblick in einen Teil der Kronwiedener Geschäftswelt.

Auf eine Wanderung der anderen Art durch ganz Kronwieden lud die KAB Loiching im Rahmen des gemeinsamen Ferienprogrammes der Gemeinden Niederviehbach und Loiching. Zur großen Freude der Organisatoren fanden sich auch in diesem Jahr Betriebe, die den Besuch in ihren Arbeitstag integrierten. Ohne diese Bereitschaft könnte die Quizwanderung so nicht stattfinden.

Gestartet wurde bei Edeka Spornraft. Dort hatte die Inhaberin, die sich als „Nicht – Tante Emma –sondern Tante Monika“ vorstellte, eine Kaufmannsralley vorbereitet. Beginnend hinterm Haus, mit dem Auspacken der Ware, einem willkommenem Aufenthalt in der Kühlung und weiter mit dem richtigen Einordnen der Ware. Der Perspektivenwechsel zum Abschluss – hinter der Kasse stehen und Geld für die Ware verlangen – stellte sich schnell als Highlight heraus! Gut versorgt mit Süßigkeiten und Getränken konnten sich alle dem nächsten Rätsel „Wir treffen uns bei einer Kasse, bei der man nicht einkaufen kann“ widmen.

Das Thema Geldverkehr – für Kinder im Grundschulalter oft schwer greifbar – wurde in der Sparkasse kindgerecht erklärt. Am interessantesten war natürlich der Tresorraum mit der schweren Türe. Jede Menge Geld hatte dann eine Sparkassenmitarbeiterin in der Hand und die Kinder sollten schätzen, wieviel es denn wirklich sei. Emely war am nächsten dran und erhielt einen Preis, auch Trostpreise standen bereit.

Ferienkinder mit Markus Rohrmoser vor dem Apart Hotel. (Foto: Sonja Gonschorek)

Beim Gewerbegebiet angekommen hieß es seitens der Betreuer: „Unser nächstes Ziel ist nah dran“. Viele Firmen wurden von den Kindern genannt: „Fahrrad Buchner, Fliesen Opeltz, Fa. Staudinger…“ aber des Rätsel Lösung, welche buchstäblich auf „der Hand lag“ dauerte. Und doch gelangten schließlich alle zum Kronwiedener Business Hotel: „nah dran“. Hier öffneten sich nach einer kleinen Brotzeitrunde die Türen zu dem noch nicht fertigen Seminarraum, zur Rezeption; aber auch ein Zimmer wollte begutachtet werden. Neid wurde besonders von den Älteren anhand der großen Fernsehbildschirme gezeigt. Inhaber Markus Rohrmoser führte durch das Liebe zur Region zeigende Isarhotel und bemerkte, dass die Ferienkinder noch vor ihrem Bürgermeister die Räumlichkeiten sehen. Eine offizielle Einweihung und Eröffnungsfeier des Apart Hotel stehe noch aus.

Mit einer kleinen Kosmetikeinheit bei Helene Ibel und dem Werkstattbesuch gleich nebenan endete der Blick hinter die Kulissen. Das Ehepaar Ibel beantwortete geduldig alle Fragen und ließ die Kinder vieles ansonsten „Unerreichbares“ ausprobieren. Bepackt mit Süßigkeiten ging es weiter zum Endziel. So manche ansonsten verschlossene Türe hatte sich geöffnet und die Kinder wussten vieles zu berichten, als sie von ihren Eltern nach dreieinhalbstündiger Wanderung etwas erschöpft beim Loichinger Bewegungspark abgeholt wurden.

KAB Loiching verbrachte einen Tag in Landshut

Stadtführung, Lebenshilfecafé, Landshuter Hochzeit standen auf dem Programm

Loiching. Durchschnittlich mindestens 80.000 Gäste aus dem Ausland verbringen pro Jahr einen Tag oder mehrere in Landshut. Viele Loichinger verbringen ihren Tag in Landshut mit Besuchen bei Freunden, Verwandten oder beim Bummeln. Warum nicht einmal Landshut als Tourist erleben – dachte sich da die KAB Loiching und lud zur „Stadtführung und mehr“ ein. Im „Hochzeitsjahr 2017“ unter dem Motto: „Landshuter Hochzeit 1475“.

KAB „Touristen“ mit Gästeführerin Helga Nachtmann (Foto: Sonja Gonschorek)

Gästeführerin Helga Nachtmann erwartete die Gruppe beim Zeughaus an der Wittstraße. Viele Infos gab es zur politischen Lage anno 1475 und den zeitgeschichtlichen Umständen. Auf dem Weg zur Altstadt passierten die „Touristen“ Plätze und Häuser, deren Entstehung und Geschichte den Wenigsten bekannt war. Helga Nachtmann gelang es die Kinder, wie auch die Jugendlichen, „Mittelalten“ und Senioren mit ihren Infos zu begeistern. Ein Besuch der Stadtpfarrkirche St. Martin durfte nicht fehlen. Hie und da wurde eine Anekdote zu der Fernsehserie „Um Himmels willen“ eingestreut. Andrea Rust, Gemeindereferentin der Pfarrei Loiching, ließ als aktive „Hochzeiterin“ so einige aktuelle Infos am Rande der Führung einfließen.

Pünktlich zur Mittagszeit endete die Führung beim „Cafe´ am Dom“ – dem Lebenshilfecafé in der Schirmgasse. Dieses wurde im August 2014 eröffnet. Hannah Omari, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Landshut und Josef Deimer, Vereinsvorsitzender hatten die Idee ein integratives Café zu eröffnen. Bereits im Dezember 2016 berichtete der BR über dieses so gelungene Projekt. Menschen mit (meist geistiger) Behinderung arbeiten in der Küche und im Service Hand in Hand mit Menschen ohne Handicap. Bei der Zubereitung der Speisen wird großer Wert auf die Verwendung regionaler und saisonaler Zutaten, wie auch Fair Trade gelegt. Die KAB´ler waren begeistert über die Qualität der Speisen und die Schnelligkeit des Servicepersonals obwohl eine große hungrige Gruppe über sie „hereinbrach“. Mit viel Herzlichkeit und Wärme wurden die Speisen serviert und angepriesen. Die Freude der Menschen an ihrer Arbeit, an „ihrem Café“ war ihnen anzumerken. Monika Dausend, Lebenshilfemitarbeiterin und KAB- Mitglied erzählte einiges über die Hintergründe der Einrichtung während des Essens.

Nach einem kurzen Bummel durch die an just diesem Samstag neu eröffnete Neustadt trafen sich viele wieder zum kostenlosen Besuch der Wiesenprobe zur Landshuter Hochzeit. Andrea Rust hatte diesen Tipp für die Gruppe parat. Mit Begeisterung wurde den Gauklern und Fahnenschwingern „Halloooo“ zugerufen und Beifall geklatscht. Das jüngste Ausflugsmitglied, Nico, entdeckte sogar Helga Nachtmann wieder in den Zuschauerrängen.

Pünktlich zur Abendmesse waren alle nach einem gelungenen Ausflugstag in Loiching zurück und um viele Erfahrungen Landshut betreffend reicher.  

 

KAB Loiching lud zum Muttertagsbasteln

Loiching. „Wir haben die Ideen und das Material – du musst es nur noch kreativ umsetzen! – Gestalte dein Muttertagsgeschenk!“ unter diesem Motto lud die KAB Loiching am Samstag nachmittag Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren in das Pfarrheim ein.

Besonders viele Mädchen nahmen das Angebot gerne an und gestalteten wunderschöne Vasen, die sich mit einem Ast und dekorativen Papierblüten zu einem wahren Blickfang entwickelten. Mit viel Geduld und Sorgfalt gingen sie zugange. Zur Erholung wurde Kuchen, eine weitere Bastelei – ein Mädchen dazu: „Und diese gebastelte Tasche müssen meine Puppen mir zum Muttertag schenken!“ – und Schwungtuchspiele im weitläufigen Pfarrgarten angeboten.

Die KAB Loiching wurde von Firmlingen unterstützt. Anna Reitbauer beaufsichtigte und unterstützte mit viel Geduld die Eifrigen bei der von ihr vorbereiteten Papptellertaschenbastelei. Sandra Gonschorek fungierte als Helferlein bei den Papierblüten und hatte die Gesamtgruppe bei Schwungtuchspielen souverän im Griff.

Die beiden beteiligten sich im Rahmen der von Gemeindereferentin Andrea Rust ausgerufenen „Sozialen Aktion“. Die Firmlinge sollen durch kleine eigene Projekte christliches Leben in der Pfarrei erleben und mitgestalten. Weitere Firmlinge haben die KAB bereits beim Deutschkurs für Flüchtlinge unterstützt: Tanja Gonschorek, Larissa Pawlak, Jessica Stümper und Brian Wimmer.

Die Maiandacht der KAB am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr wird ebenfalls mit Firmlingsunterstützung vorbereitet und gefeiert. Nach der Andacht lädt die Katholische Arbeitnehmerbewegung alle Mitglieder zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim oder bei schönem Wetter im Pfarrgarten.

KAB Muttertagsbasteln | Foto: Sonja Gonschorek

„Kinder haften für ihre Eltern“

Wichtiges rund um die Pflegeversicherung

Markus Nickl, KAB-DiözesansekretärLoiching. Mit diesem „verdrehten“ Zitat will die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) provokativ auf etwas hinweisen, das jeden treffen kann: Pflegebedürftigkeit im Alter. Damit oft verbunden, hohe Kosten für Heimunterbringung oder die Pflegeunterstützung zu Hause. Die KAB Loiching lädt die gesamte Bevölkerung zu einem Informationsabend am Donnerstag, 6. April um 19.45 Uhr in das Pfarrheim Loiching ein.

Die Kosten, die durch die Pflegeaufwendungen entstehen, können selten aus dem Vermögen des Betroffenen bestritten werden. Vor allem bei einer Heimunterbringung betragen diese häufig mehr als 3.000,- € im Monat. Die Pflegeversicherung zahlt maximal 1.510,-€. Das Sozialamt übernimmt in vielen Fällen vorerst den Restbetrag, versucht dann die entstandenen Kosten bei den Kindern des Elternteils zurückzufordern.

„Kinder haften für ihre Eltern“! Unter dieser Feststellung lädt Markus Nickl, KAB Sozialsekretär zu einem Informationsabend der KAB Loiching in Zusammenarbeit mit dem KAB Bildungswerk, Regensburg. Es geht um das Dilemma der pflegenden Personen und ihrer Kinder. Der Familienstreit ist vorprogrammiert, vor allem wenn sich die Betroffenen im Vorfeld nicht darüber klar sind, um welche Summen es sich handelt. Sich vorab zu informieren und in der Familie über dieses Thema zu sprechen ist der sinnvolle Weg. Daten, Fakten, Hintergründe für diese Gespräche bietet der Referent an. KAB Sozialsekretär Markus Nickl: „Niemand darf, weil er Eltern unterstützen muss, selbst als Rentner an der Armutsgrenze enden!“

Markus Nickl, KAB-Diözesansekretär

 

KAB Loiching lud zur Adventfeier

Mitglieder für 40,- und 25 jährige Mitgliedschaft geehrt

Loiching. Am vierten Adventsamstag trafen sich alle KAB´ler zum gemeinsamen Besuch der Vorabendmesse. Anschließend lud die Vorstandschaft in das Gasthaus Gehwolf zur Adventfeier ein.

Erste Vorsitzende Heidi Sigl begrüßte alle Mitglieder, besonders Ehrenmitglied Georg Schratzenstaller, Ehrenvorsitzende der KAB Elisabeth Malli und Georg Bauer, Fahnenmutter Anni Schmelmer, dritte Bürgermeisterin Gerda Schaffer, viele Gemeinderäte, das KAB – Team und Pater Roman mit Andrea Rust zur familiären Adventfeier. Dritte Bürgermeisterin und langjähriges KAB Mitglied Gerda Schaffer hielt in ihrem Grußwort kurz Rückblick, wies auf den Bürgerbrief hin, und wandte sich in einem Anliegen, das ihr sehr am Herzen liegt, direkt an alle KAB´ler: „Danke an die KAB für euer Engagement in unserer Gemeinde. Ihr habt nicht weggeschaut, als es um die Aufgabe der Unterstützung der bei uns lebenden Flüchtlinge aus Afghanistan ging! Vielen Dank dafür.“ Pater Roman schloss sich dem an, sprach das Tischgebet und wünschte „Guten Appetit!“ (mehr …)

KAB Loiching lud zum KAB Jahrtag: „Menschenwürdige Arbeit“

Familien Eberl und Schmid in den Ortsverband aufgenommen

Loiching. Mit einem gemeinsam gefeierten, von der KAB gestalteten Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul begann am Samstag der KAB Jahrtag. Dieser wurde von Sinai mit berührenden und schwungvollen Liedern untermalt.

Mit großer Freude wurden im Rahmen des Gottesdienstes Familie Schmid aus Kronwieden und Familie Eberl aus Loiching mit gesegneten Anstecknadeln in den Ortsverband aufgenommen. Besonders für Familien ist die Mitgliedschaft in der KAB aufgrund der vielen Angebote von Vorteil. Rechtsberatung und Rechtsbeihilfe im Sozial,- und Arbeitsrecht bietet die KAB all ihren Mitgliedern kostenfrei.

2016 wurde der Gottesdienst unter dem Motto: „Menschenwürdige Arbeit“ gestaltet. „Jede Arbeit hat ihren Wert – das Kochen und Putzen geradeso wie das liebevolle Zuhören. Das Arbeiten an der Werkbank geradeso wie die Arbeit am Computer. Die Erwerbsarbeit geradeso wie das Werk für das Gemeinschaftswohl“. Doch viele Arbeiten werden unterschiedlich bemessen und deshalb auch als unterschiedlich „würdig“ wahrgenommen. Die KAB tritt für eine menschenwürdige Arbeit – für Arbeit, die von allen als wertvoll empfunden wird ein – für Arbeit, die dem Menschen seine Würde lässt. Und so baten Daniela Seidl und Adolf Harreiter in den Fürbitten folgerichtig unter anderem dafür, dass Erwerbslose spüren können, dass menschliche Würde durch mehr begründet ist, als nur durch Arbeit; dass die Menschen für die Arbeit in den Ehrenämtern die verdiente Anerkennung erhalten und dass schließlich jeder erkennt, dass der Sinn des Arbeitsbeitrags eines jeden von uns das Gesicht der Welt prägt.

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Im Gasthaus Gehwolf begrüßte Vorsitzende Heidi Sigl alle KAB´ler zur Jahreshauptversammlung. Besonders freute sie sich, das neue Seelsorgerteam der Pfarrei, Pater Roman mit der Gemeindereferentin Andrea Rust begrüßen zu können. Sie bedankte sich sehr herzlich bei den beiden für die gemeinsame Gottesdienstfeier, bei Monika Dausend für die tolle musikalische Umrahmung mit ihrer Gruppe und nicht zuletzt bei allen Mitgliedern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen der diversen Feste und Aktionen im Jahreskreislauf beitragen. Pater Roman hatte einige Gedanken zum Tag vorbereitet. Er ging dabei auf die Zwiespältigkeit der Arbeit ein. „Die Regel ist klar: Wer sich den Lebensunterhalt verdienen und Lebensqualität verbessern will, muss dafür auch arbeiten, muss etwas leisten. Oft geht es dabei aber leider in der heutigen Zeit um ein Übermaß an Leistung – und so geht dieses Übermaß oft auf Kosten der Gesundheit, der Familie, der Spiritualität. Wenn Arbeit schön wäre, dann hätten die Reichen sie nicht den Armen überlassen – so ein Sprichwort aus Haiti.“ Pater Roman wünschte den KAB´lern bei ihrer nicht einfachen Aufgabe, die Politiker und Machthaber dieser Welt immer wieder an die menschliche Würde zu erinnern, und damit auch auf die Notwendigkeit einer menschenwürdigen Arbeit hinzuweisen, viel Kraft und Erfolg. Nach dem gemeinsamen Essen richtete Bürgermeister Günter Schuster ein Grußwort an die Mitglieder. Er freue sich über die vielfältigen Aktionen der KAB, welche das Gemeindeleben bereichern. Besonders der Aufbau eines Helferkreises Asyl mit dem verbundenen Deutschunterricht und den Frühstückstreffs sei in dem vergangenen Jahr für ihn als Bürgermeister eine sehr große Hilfe gewesen. Er dankte dabei ausdrücklich allen KAB´lern die sich hier engagieren, sowie den weiteren Helfern. Viel Zeit und Kraft werde hier geleistet – das könne so von einer Kommune gar nicht geleistet werden.

Hans Krämer stellte in einem humorvollen, erlebnisreichen und mit vielen Bildern gespickten Jahresrückblick die zahlreichen vergangenen KAB Aktionen vor. Seien es kirchliche Aktionen wie Kreuzweg oder Maiandacht, seien es feste Termine im Veranstaltungskalender der Gemeinde wie der Petersmarkt, seien es KAB Aktionen wie zum Schutz der Sonntagsruhe, Vorträge oder das Ferienprogramm, die KAB Loiching ist in jedem Kalendermonat mit mindestens einem Angebot vertreten. Und jedes Mal konnte sie sich über eine rege Teilnahme aus der Bevölkerung freuen. Einige Schulungen des KAB – Diözesanverbandes wurden von der Vorstandschaft in Anspruch genommen, unter anderem ließ sich Sonja Gonschorek zur „KESS – Elternkurstrainerin“ ausbilden. Diese stellte das Ziel des Kurses kurz vor und wies auf einen Informationsabend am 25. November um 19.30 Uhr im Pfarrheim Loiching hin.

Kassenwartin Gertrud Schiffler wurde durch die Kassenprüfer Brigitte Seidl und Ludwig Frischmann eine vorbildliche und sorgfältige Kassenführung bescheinigt und so konnte die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet werden.

Mit einem Ausblick auf die nächsten Aktionen: Adventfeier am 17. Dezember, der Bunte Nachmittag für die Senioren am 15. Januar endete der gelungene Jahrtag.

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Erlebnisse mit dem Rad von Maxhütte-Haidhof nach Jerusalem

KAB Loiching lädt zum Bildererlebnisbericht am Donnerstag, 13. Oktober 19:45

Loiching. Aufbrechen, neue Wege gehen und dabei nicht alleine sein. Eine Gruppe von Radpilgern aus der ostbayerischen Stadt Maxhütte-Haidhof begibt sich seit 11 Jahren auf Reisen. Nach Santiago de Compostela, Rom und Kirchentagsorte wie Hamburg war ihr jüngstes  Ziel Jerusalem.

Die Radler auf der glühend heißen Jordanstraße in Israel.

Die Radler auf der glühend heißen Jordanstraße in Israel.

Prof. Dr. Dr. Heribert Popp – selbst KAB Mitglied lädt die gesamte Bevölkerung bei freiem Eintritt in Zusammenarbeit mit der KAB Loiching zum Bildererlebnisbericht über die Reise nach Jerusalem am Donnerstag, 13. Oktober 19.45 Uhr in das Pfarrheim Loiching ein.

Im ersten Jahr der Entstehung der Radpilgertruppe „Maxhütte-Haidhof“ erlebten 37 Radler die Klostertour entlang der Donau bis Wien. Vier europäische Hauptstädte entlang der Donau beeindruckten 33 Radpilger im 2. Jahr. Hier erlebten sie die europäischen Hauptstädte Wien, Bratislava, Budapest und Belgrad mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und Naturlandschaften wie die Puszta. Bei der Route durch den Balkan im 3. Jahr setzte ihnen an einem Tag ein serbisches Killerkraut mit 15 Platten an einem Tag zu und das bayerische Proviantbier im Begleitbus sollte an der türkischen Grenze auf Anweisung des Zolls ausgeschüttet werden. Es gab eine Lösung. Istanbul überwältigte alle nach 1000 Rad-km von Belgrad weg.

Die schwerste Jahresetappe mit 1180 km und 8500 Höhenmeter war die Durchquerung der Türkei von Istanbul bis zur syrischen Grenze nach Antakya, dem biblischen Antiochien. Hier begeisterte die Radler eine Ballonfahrt über Kappadokien und die Steinmeditation auf der Kilikischen Pforte mit 1370 Meter. Da es aufgrund der politischen Lage den Rappenbügler Radpilgern nicht möglich war durch Syrien zu radeln, machten sie aus der Not eine Tugend und erradelten Syrien virtuell, ein Novum in der Radszene.

Letztes Jahr radelten schließlich 26 Pilger auf den Spuren Jesus durch das Heilige Land: Jordanien, Israel und Palästina. Es war für alle beeindruckend diese biblischen Wege mit dem Rad selbst zu beschreiten und die in der Bibel oft gehörten Orte selbst zu erleben. Natürlich setzte den Radler die große Hitze zu, besonders im Jordantal.

Anders, im Inneren verwandelt kehrten die Rappenbügler Radpilger nach Maxhütte-Haidhof zurück und schrieben über ihre Erlebnisse ein Buch, das am Vortragsabend bei Interesse zu erwerben ist. Eine Inhaltsangabe mit Testkapitel findet man unter http://www.rappenbuegl-st-josef.de/buch.html

Die KAB Loiching würde sich sehr über eine rege Teilnahme der Bevölkerung an diesem bestimmt außergewöhnlichen (Pilger) Abend freuen!

KAB: Blick hinter die Kamera bei ISAR TV

Loiching / Niederviehbach. Als ein Höhepunkt im vielseitigen, bestens organisierten und gut angenommenen gemeinsamen Ferienprogramm der Gemeinden Loiching und Niederviehbach darf der Programmpunkt zum Ferienende bezeichnet werden: KAB Loiching lädt zu Besichtigung des Lokalsenders „ISAR TV“.

Blick hinter die Kamera bei ISAR TV

Blick hinter die Kamera bei ISAR TV

Durch die Vermittlung von Mitarbeiter aus dem Bürgerbüro konnte dieses Angebot bereits zum zweiten Mal stattfinden. So starteten am Morgen die beiden Gemeindebusse mit Heidi Sigl und Bettina Kluge am Steuer und zusätzlich Familie Kittel mit ihrem PKW voller aufgeregter Kinder in Richtung Landshut.

Im Kapuzinerweg angekommen, begrüßte der Chef vom Dienst die Gruppe. Der Rundgang startete im Konferenzraum. Dort, erzählte Felix Moser, beginnt der Arbeitstag um 9 Uhr mit einer ersten Besprechung, was am Abend ausgestrahlt werden soll. Der Redakteur erklärte der Gruppe kurz, dass jeden Wochentag um 18.00 Uhr innerhalb 30 Minuten die aktuellen Nachrichten aus der Region ausgestrahlt werden – inklusive lokaler Beiträge über politisches Geschehen, Vereinsfeste und vieles mehr. In der zweiten halben Stunde Sendezeit liegt der Schwerpunkt an jedem Wochentag auf einem anderen Bereich. Montags Lokalsport, Dienstags das Jugendmagazin „S10ne“, am Mittwoch das ISAR TV Wirtschaftsmagazin, am Donnerstag Neues aus der Kulturszene und am Freitag ein Überblick über Niederbayern. Auch für das Wochenende wird ein sogenannter „Wochenrückblick“ zusammengestellt. Die tägliche, einstündige Sendung wird dann bis zum nächsten Tag bis 16 Uhr wiederholt, danach folgen Gesundheitsformate, bis um 18 Uhr wieder eine neue Sendung „on air“ geht.

Im nun angekommenen „Lagerraum“ wurde ehrfürchtig das Equipment bestaunt.

Weiter ging es in die Redaktion. Die Mitarbeiter waren eifrig am Bearbeiten ihrer Beiträge. In der sogenannten Sendeabwicklung wurde allen gezeigt, wie die einzelnen Beiträge zu einer Sendung „zusammengebastelt“ werden. Dort wurde ihnen auch das Phänomen „Wetterkarte“ anschaulich demonstriert. Auf die Grüne Wand im Aufnahmestudio wurden große Erdmännchen projiziert und die Kinder wurden gefilmt – so dass es schließlich den Anschein hatte, die Erdmännchen wären unter ihnen…Und plötzlich lag ein Hauch von Harry Potter in der Luft! Mithilfe eines vorbereiteten Tisches vor dieser grünen Wand und einem grünen Tuch wurde jedes Ferienkind zum „Schweben“ gebracht. Und auch „Harrys Tarnmantel“ kam zum Einsatz… Mehr wurde dazu nicht verraten…

Doch es darf beruhigt werden, wohlbehalten und voller Erlebnisse, die nur so aus ihnen heraussprudelten, kamen alle wieder zu Hause an.

KAB Maiandacht über „die sechs Worte Mariens“

KAB Loiching lud am Sonntag zur traditionellen Maifeier

2016 - 5a - Mai - Maiandacht

Loiching. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich viele KAB´ler und weitere Gläubige mit Pater Marian Sonntag nachmittag am Friedhofskreuz. Der vor einigen Jahren neu gestaltete Platz mit im Kreis angeordneten Bänken wird von den KAB´lern gerne für die Maiandacht genutzt. Ein kleiner Marienaltar vor dem Kreuz mit sechs Kerzen in Sternform wies auf das Thema der diesjährigen Andacht hin. „Die sechs Worte Mariens – wenige, wichtige Worte, die uns bewegen“.

Unterstützt von der Sinai Musikantenjugend ließen sich alle von Marias Worten bewegen, welche aus dem Neuen Testament überliefert sind. Maria glaubt an einen Gott, für den nichts unmöglich ist. „Mir geschehe, wie du gesagt hast…“ Maria ist mutig und entscheidungsfreudig, sie sagt „Ja“ zu einer, ihr neuen, unbekannten Situation.

Mit einzelnen vorgetragenen Überlegungen zu den Worten Mariens und Fürbitten an Maria um eben auch diese Kraft, diesen Mut, ließ sich jeder von Marias Worten bewegen. Den Meditationsphasen nach den Auszugslesungen aus dem Neuen Testament folgten rhythmische und bewegende Marienlieder der Musikgruppe.

Im Anschluss waren alle zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und kleiner Brotzeit in den Pfarrgarten unter dem Schatten des weit ausladenden Kastanienbaumes geladen. Nicht nur die Kinder vergnügten sich bei Spielen auf der Wiese, auch einige Erwachsene übten sich in der Kunst des „Braggelns“. Ein Spiel, auf das sich so mancher, nach Eigenauskunft, bereits als Kind nach der KAB Maiandacht gefreut hatte.