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Artikel Loiching

„Ja, mir sann mit dem Radl do“ hieß es am Feiertag Nachmittag bei der KAB Loiching

Loiching. 30 Teilnehmer legten am Feiertag „Mariä Himmelfahrt“ bei bestem Radlerwetter 30 Kilometer auf dem Isarradweg zurück. Die KAB Loiching lud zum Gruppenradeln nach Mamming in das Gasthaus „zur Alten Mühle“.
„Gemeinschaftsgefühl erleben, Nachbarschaftskontakte stärken – gemeinsam mit Freude aktiv sein.“ – Das, so Hans Krämer, erster Vorstand der KAB Loiching, sind unsere Ziele für das jährlich zum 15. August angebotene Familienradeln. „Viele Jahre hieß das Ziel Sautner Hütte in Trauseneck, aber dieses Jahr dachten wir uns, warum nicht mal den Isarradweg nutzen – schließlich ist dieser in ganz Bayern bekannt und beliebt.

KAB beim Radeln am 15.08.2017
Foto: Sonja Gonschorek

Und damit hatten die Organisatoren das richtige Gespür. Fast alle Teilnehmer äußerten den Wunsch, im nächsten Jahr wieder den Isarradweg zu nutzen. Die Radler der aktiven katholischen Arbeitnehmerbewegung starteten am frühen Nachmittag in Loiching, legten in exakt 50 Minuten entspannt und mit vielen schönen Isareindrücken gespickt die 15 km zurück und genossen im Gasthaus bei schönen Gesprächen Kaffee und Kuchen oder Eis. Nicht wenige Radler, die der Gruppe entgegenkamen – die Gruppe wurde stets von Hans Krämer auf die „Geisterfahrer“ rechtzeitig hingewiesen – wollten wissen, was denn das für eine lustige Truppe sei… So wurde beschlossen, im nächsten Jahr Hans Krämer als „Taferlbua“ einzusetzen und sein Rad mit den Worten: „Ja, mir KAB´ler sann mit dem Radl do“ auszustatten. Am frühen Abend wieder wohlbehalten bei der „Schachtner Kapelle“ in Loiching angekommen radelten tatsächlich noch einige nach einer kurzen Rast weiter in das Niederviehbacher Volksfest. Über das Heimkommen nach dem Volksfest wurde allerdings Stillschweigen vereinbart… Die nächste Gelegenheit zum aktiv sein bietet sich am 24. September. Dann lädt die KAB Loiching zur meditativen Wanderung.

Jesus wünscht uns schöne Ferien

Die Familien versammelten sich im schönen Pfarrgarten zum Gottesdienst.

Die Familien versammelten sich im schönen Pfarrgarten zum Gottesdienst.

Loiching. Vergangenen Freitag trafen sich die Kinder mit Ihren Eltern bei herrlichem Sommerwetter unter den schattenspendenden Bäumen im Pfarrhof Loiching. Da nun bald die großen Ferien beginnen, feierten sie passend dazu einen Kleinkindergottesdienst zum Thema „Jesus wünscht uns schöne Ferien“. Zu Beginn stimmten alle in das Lied „Viele, viele Menschen“ mit ein, bevor Pastoralreferent Christian Bräuherr alle begrüßte. Bald beginnt nun wieder eine ganz besondere Zeit im Jahr, die Ferien. In denen haben Mama und Papa mehr Zeit für ihre Kinder. Jeder aus dem Team Kirche für Kinder stellte vor, was ihre Familien besonders gerne in diesen Wochen zusammen unternehmen. In den Urlaub fahren, mit Bagger, Bulldog und anderen Fahrzeugen spielen, bei schönem Wetter, wie heute, zum Baden gehen, Sandspielen, Fußball spielen oder in Ruhe ein Buch vorlesen. Jeder hatte zu seinem Vorschlag einen passenden Gegenstand dabei, der dann in die Mitte des Kreises gelegt wurde. „Die Sonne hoch am Himmelszelt“ wurde anschließend besungen. Auch im Evangelium steht schon was vom Urlaub geschrieben. Jesus wünschte seinen Freunden „Kommt, ruht ein wenig aus.“ Dies gilt sowohl damals als auch heute. Auch wir brauchen eine Pause. Aber nicht alle benötigen das Gleiche im Urlaub. Der eine braucht Ruhe, ein anderer liest Bücher, der nächste treibt Sport… Wichtig ist, dass wir eine Pause haben dürfen, dass wir das tun dürfen, was uns besonders gut tut. Nach dem gemeinsamen „Vater unser“ und dem Segensgebet bekam jedes Kind eine Geschichte „Jonas und der heilige Christophorus“ für zu Hause zum Vorlesen mit. Der Gottesdienst schloss mit dem Lied „Gottes Liebe ist so wunderbar“. Anschließend machten alle Familien gemeinsam in dem schönen Pfarrgarten noch ein gemütliches Picknick. Der nächste Kleinkindergottesdienst zum Thema Erntedank ist für den 7. Oktober 2016 geplant. Dazu lädt das Team Kirche für Kinder wieder alle Familien mit Kleinkindern herzlich ein.

Ministranten im Rutschenparadies „Galaxy“

Ministrantenausflug zum Rutschenparadies Galaxy am 02. Juli 2016

Ministrantenausflug zum Rutschenparadies Galaxy am 02. Juli 2016

Loiching/Weigendorf/Wendelskirchen. Alle Ministranten der Gesamtpfarrei Loiching waren am Samstag als Dankeschön für ihren steten und zuverlässigen Einsatz zum Ausflug nach Erding in das Rutschenparadies Galaxy eingeladen. Die Organisatoren folgten damit dem großen Wunsch der Ministranten, welchen sie in der April Gruppenstunde in Wendelskirchen geäußert hatten.

Samstag um 9.00 Uhr läuteten die Kirchenglocken St. Peter und Paul zum Gottesdienst. Nicht nur die Zeit war ungewohnt, auch der Anblick im Kirchenschiff, denn die Messdiener saßen in den Kirchenbänken. Mit einem Gottesdienst, von Pater Roman gestaltet und von Marco Heine mit rhythmischen, jugendgerechten Liedern umrahmt, begann der „Loichinger Juli – Mini Tag“. Pastoralreferent Bräuherr erläuterte in seiner Katechese: „Du als Ministrant (minstrare = lat. „dienen“) darfst Gott während der Eucharistiefeier ganz nahe sein. Es stellt eine Ehre dar, Ministrant zu sein. Wie eben im Evangelium gehört, wurde Maria als „Hoffnungsträgerin“ bezeichnet. Wir Christen dürfen uns alle ein Stück weit als Hoffnungsträger bezeichnen, und der Ministrant, der seinen Dienst für Gott und erst dann für den Pfarrer und die Gläubigen leistet, ist ein Hoffnungsträger. Die Kirche als Gemeinschaft lebt von Hoffnungsträgern, von engagierten und lebendigen Mitgliedern. Du als Ministrant bist ein wichtiger Teil davon.“
Busfahrer Girgel brachte anschließend alle freudig aufgeregten Teilnehmer zur Erdinger Therme. Der 4- Stunden Eintritt für die Gruppe wurde aus der Ministrantenkasse beglichen. Diese wird von den Minis jedes Jahr beim traditionellen „Rote – Eier – Gehen“ befüllt. Sie bitten die Pfarreimitglieder kurz vor Ostern um eine kleine Gabe als Dank für ihren Dienst.
In der Therme konnten sich die Jungen und Älteren Ministranten auf diversen Rutschen, im Wellenbecken, im Strömungskanal und im Freibereich vergnügen.
Nach einem Zwischenstopp während der Heimfahrt bei Mc Donald´s kamen alle wohlbehalten und zufrieden spätnachmittags in Loiching wieder an.
Bereits Ende Juli findet die nächste Miniaktion – das Minifreizeitwochenende in Otzing – statt.

Wir wollen Danke sagen

Pfarrgemeinderat lud Ehrenamtlich Tätige zum Dankessen

160110_Dankeessen-Pfarrei

Loiching / Weigendorf. Pfarrgemeinderat Loiching lud viele in der Pfarrei Loiching mit Fillialkirche Weigendorf- Göttersdorf ehrenamtlich Tätige am gestrigen Sonntag nach dem gemeinsamen, vom Kirchenchor wunderbar musikalisch umrahmten, Gottesdienst zu einem Dankessen ein. Pater Marian Lukomskie: „Heute ist es an der Zeit ein Wort des Dankes zu sagen. Danke an Alle, welche unsere Pfarrei als Gemeinschaft lebendig halten, so wirkungsvoll Zeugnis ihres Glaubens ablegen. Danke an alle, die ihre Talente so wunderbar in unsere Pfarrei einbringen.“

Gottesdienst im Sinne von Dienst an Gott. Ehrenamtlich Dienst an Gott leisten in der Pfarrei Loiching mit Weigendorf die vielen Gläubigen, die während des Gottesdienstes als Mesner, Ministranten, Organist – Kirchenmusiker, Chorleiter, Lektor, Kommunionhelfer neben Pater Marian Lukomskie in Erscheinung treten.

Doch sind es, oft von vielen Gottesdienstbesuchern unbemerkt, noch viel mehr.

Viele in der Pfarrei Ehrenamtlich Tätige wollen Zeugnis Ihres Glaubens ablegen – wollen besonders Kinder an die Gemeinschaft Kirche heranführen. Pastoralreferent Christian Bräuherr hat mit Hilfe vieler Mütter das Team „Kirche für Kinder“ gebildet, welche sich um die Vorbereitung und Durchführung mindestens sechs Kleinkindgottesdienste während des Kirchenjahres kümmern. Ein weiteres Team aus Müttern – das „Kindermessteam“ gestaltet mit und für die Größeren bis zu vier Familiengottesdienste während des Jahres, das jährliche musikalische Krippenspiel und im Zwei – Jahres – Turnus den Kinderbibeltag.

Weitere wollen den Gottesdienst, auch und besonders an Festtagen umrahmen und leisten ihren Teil durch eine Mitgliedschaft im Loichinger oder Weigendorfer Kirchenchor, dem Chor Sinai oder in der Schola. Blumenschmuck, die Sauberkeit in den Kirchen oder das Fotografieren soll nicht vergessen werden!

Andere wollen möglichst allen die Teilhabe an den Gottesdiensten ermöglichen und sind mit dem Pfarrbus vor und nach den Messfeiern unterwegs. Sie bieten ebenfalls wöchentlich die Fahrt nach Dingolfing für Arztbesuche und weiteres an.

Viele in der Pfarrei Ehrenamtlich Tätige wollen vor Ort wirken und zugleich an Andere denken: Das Team „Hungermarsch – Partnerpfarrei in Tansania“, das Team „Eine – Welt – Verkauf“ wie auch die vielen Caritas Sammler bewirken Hilfe zur Selbsthilfe hier und anderswo.

Und nicht zuletzt ist Allen gemeinsame Freude, das gemeinsame Erleben und Leben im Glauben wichtig. So engagieren sich junge Menschen im Vorstand der Katholischen Landjugend und als Oberministranten. Ältere als Leiter der Seniorenkreise. Andere als Vorstand der Katholischen Arbeiterbewegung, des Katholischen Begräbnisvereins, des Katholischen Frauenbundes. Oder als Helfer bei diversen Anlässen wie beim Waschen der Ministrantengewänder, diversen Fahrdiensten, Betreuung von Ministrantenfreizeiten und vielem mehr.

Die Kirche als Gemeinschaft muss verwaltet, organisiert, Gebäude müssen instandgehalten werden. Hier ist neben dem Pfarrbüro, die Kirchenverwaltung, ein „Handwerkerteam“ und nicht zuletzt der Pfarrgemeinderat wichtig. Letzterer lud am gestrigen Sonntag all diese Menschen, welche auf wertvolle Weise zum Gelingen der Gemeinschaft Kirche in Loiching und Weigendorf beitragen, zu einem Dankessen ein. Denn die Kirche lebt von Gemeinschaft. Gemeinsam Dienst an Gott und dem Nächsten leisten und somit auch sich selbst viel Gutes tun.

Nach dem gemeinsamen Essen und vielen schönen Gesprächen endete der „Tag des Dankes“ mit einem kurzen, interessanten Jahresrückblick anhand vieler eindrucksvoller Bilder, vorbereitet vom Kirchenpfleger Georg Bauer und Pfarreihomepageverwalter Simon Niedermeier.

Segen bringen, Segen sein

Sternsinger aus der Pfarrei Loiching sind unterwegs zu den Menschen

Die Sternsinger kommen. Foto: Christian Straubinger

Die Sternsinger kommen.
Foto: Christian Straubinger

Loiching/Wendelskirchen/Weigendorf/Oberspechtrain. Die Sternsinger kommen!“ heißt es in und um Loiching. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+16“ bringen die Ministranten in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.

Die Termine der einzelnen Gruppen in der Pfarrei teilen sich wie folgt auf: 3.1. Wendelskirchen mit Oberspechtrain; 4.1. Kronwieden; 5.1. Loiching; 6.1. Weigendorf, Süßbach und Umgebung.

Bundesweit beteiligen sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 58. Aktion Dreikönigssingen. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet, die inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion ist, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion mehr als 1.600 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

„Respekt“ im Mittelpunkt der 58. Aktion Dreikönigssingen

„Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“ heißt das Leitwort der 58. Aktion Dreikönigssingen, das aktuelle Beispielland ist Bolivien. Mit ihrem Motto machen die Sternsinger gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Respekt im Umgang der Menschen miteinander ist und wie sehr eben genau der Mangel an Respekt mit Ausgrenzung, Missachtung und Diskriminierung zusammenhängt.

Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern haben sich auch die Ministranten aus der Pfarrei Loiching mit Expositur Wendelskirchen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie kennen die Nöte und Probleme von Kindern rund um den Globus und sorgen mit ihrem Engagement für die Linderung von Not in zahlreichen Projektorten. Großer Dank gilt dabei den einzelnen Müttern, welche durch ihren Fahrdienst, Betreuung der Minis und Versorgung mit warmen Mahlzeiten während der Sternsingeraktion ihren Teil zum Gelingen beitragen.

„Auf dem Christkindlmarkt“ – Kinderchristmette in Loiching

Krippenspiel 2015 Loiching Foto: Christian Straubinger

Krippenspiel 2015 Loiching
Foto: Christian Straubinger

Loiching. „Kinder tragen Licht ins Dunkel“ mit diesem passenden Lied begann das Krippenspiel während der Christkindlandacht in Loiching. Zuvor hatte Pater Marian Lukomskie besonders die Kinder in der übervoll besetzten Kirche begrüßt. Drei Kinder sprachen Kyrie Rufe, Ramona Jahn leitete mit einem Stück am Keyboard, begleitet von Christina Riedl, über zum Krippenspiel.

In diesem trafen sich Annalena und Lena zu einem gemeinsamen Besuch auf dem Christkindlmarkt. Dort entdeckten sie Puppen, welche sich auf dem zweiten Blick als Engel entpuppten. Ein Weihnachtsengel führte die beiden durch die Weihnachtsgeschichte. Die Darsteller wurden musikalisch von einem Chor der Engel und Flötisten unter der Leitung von Christina Riedl unterstützt.

Mit einem Stück am Akkordeon von zwei Darstellern endete die gelungene Aufführung. Alle aufgeregten Spieler wurden mit einem großen Applaus belohnt. Die Fürbitten und das Schlussgebet, ebenfalls von den Kindern selbst vorgetragen, folgten. Nach dem Segen und einem kräftigen „Stille Nacht – Heilige Nacht“ mit Organist Marco Heine an der Orgel endete die Andacht.

KAB Loiching lud zur Weihnachtsfeier

„Weihnachten ist das Fest der Menschwerdung – Was ist der Mensch?“

Foto: Sonja Gonschorek

Foto: Sonja Gonschorek

Loiching. Am vierten Adventsamstag trafen sich alle KAB´ler zum gemeinsamen Besuch der Vorabendmesse. Anschließend lud die Vorstandschaft in das Gasthaus Gehwolf zur Adventfeier ein.

Erste Vorsitzende Heidi Sigl begrüßte alle Mitglieder, besonders Ehrenmitglied Georg Schratzenstaller, Ehrenvorsitzende der KAB Elisabeth Malli und Georg Bauer, Bürgermeister Günter Schuster, Kreisrat Karl Wolff, viele anwesende Gemeinderäte, das KAB – Team und Pater Marian zur familiären Weihnachtsfeier. Das heutige Beisammensein stellte sie unter das Motto: „Weihnachten, das Fest der Menschwerdung – Was ist der Mensch?“ Bürgermeister Günter Schuster erläuterte in seinem Grußwort das vergangene Jahr in der Gemeinde Loiching, in welchem sich Vieles positiv entwickelt habe. Viel wurde investiert, die Verschuldung konnte auf Null gehalten werden. Auch die KAB könne auf ein ereignisreiches, arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr zurückblicken. Er freue sich Jahr für Jahr sehr auf die Feier gemeinsam mit diesen engagierten Menschen. Pater Marian hatte dem nur noch das Tischgebet hinzuzufügen.

Sina und Tanja leiteten mit einem gemeinsamen Flötenstück zum besinnlichen Teil über. Monika Dausend am Akkordeon und Maria Krämer mit diversen Instrumenten begleiteten die gemeinsamen Gesänge rhythmisch. Nach dem „Süßer die Glocken nie klingen“ hatte Heidi Sigl Gedanken dazu parat, dass schließlich doch hinter jeder Wolke der Trübsal auch immer ein Stern der Verheißung glänzt. Maria Dannerbeck dazu: „Welch ein Widerspruch in der Adventszeit! Auf der einen Seite die Aufforderung zur Freude, auf der anderen Seite Menschen, die ihren Wert und den Wert der Anderen vergessen haben, kein Selbstwertgefühl mehr besitzen, resigniert, sorgenvoll durch die Straßen hasten. Was macht den Menschen aus – Was also ist der Mensch?“ Monika Wölbl, Gerdi Schiffler und Dani Seidl: „Was ist der Mensch? Eine Nummer in der Kartei, beim Arbeitsamt… Einer unter vielen. DER Flüchtende berührt uns – viele Flüchtende werden zur Flüchtlingswelle, zur Überforderung… Eine Ware, die gehandelt wird in Werkarbeitsverträgen, deren Wert gemessen und kalkuliert wird, ein Wirtschaftsfaktor…“ Bei einem ruhigen Querflöteninstrumentalstück, vorgetragen von Maria Krämer und Sandra konnte sich jeder der Gäste zu diesen Gedanken besinnen. Gerdi Schiffler weiter: „Weihnachten ist das Fest der Menschwerdung. Es hat eine Zeit gegeben, da es mich nicht gab. Aber dann sagte einer Ja zu mir, und das war Gott selber. Ich war angenommen von Gottes Liebe und der Liebe in meiner Familie.“ … „Was ist der Mensch? Auch im Hinblick auf das DU. Er ist wie ich einmalig und darum ein Anderer und kostbar. Gott liebt jeden Menschen. Für ihn gibt es keine Ausnahme!“

Nach dem gemeinsamen „Leise rieselt der Schnee“ wollten die vier Kinder Sandra, Tanja, Sina und Lena anstiften zur Weihnachtsfreude. Am Adventskranz wurden die vier Kerzen – Das Licht des Glaubens, der Hoffnung, des Friedens und der Freude entzündet. Sonja Gonschorek: „Als das Kind im Stall geboren, kam ein Leuchten in die Welt herein, denn Gott selbst wird bei uns sein!“ Mit „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ schloss der besinnliche Teil der Feier.

Nach dem fehlerfrei vorgetragenen Gedicht: „Drauß´ vom Walde komm ich her“ erhielt Lena Kluge viel Applaus. Und schon erschien mit dem Lied: „Lasst uns froh und munter sein“ St. Nikolaus, welcher von den Engeln Daniela Seidl und Heidi Sigl in den Saal geleitet wurde. Viel hatte er über die einzelnen KAB – Mitglieder, wie auch die KAB Familie zu berichten. Anscheinend sei in diesem Jahr oft das Wetter als Ausrede benutzt worden. Einmal sei es zu heiß gewesen (Radwallfahrt nach Altötting und Familienradeln nach Trauseneck); dann wieder zu kalt und regnerisch (Strassenkreidenmalaktion der Kinder). Aber auch über den Bürgermeister und Pater Marian habe er so manches erfahren. In Bezug auf Pater Marian erhielt er eine Randnotiz der Engelredaktion: „Nur Gutes sagen, ist einer von uns!“ Oft musste St. Nikolaus seine Ausführungen aufgrund anhaltenden Gelächters unterbrechen.

Erster Vorsitzender Hans Krämer hatte zum Ende der Feier das letzte Wort. Was, seiner Aussage nach, nicht so oft vorkomme… „Vieles hat sich in diesem Jahr verändert, womit wir KAB´ler bei der letzten Weihnachtsfeier so nicht gerechnet haben… Wir waren uns zwar einig: „Und plötzlich klopft´s an Deine Tür – Herbergesuche in der heutigen Zeit“ war unser Weihnachtsmotto, allerdings rechneten wir nicht mit einer Völkerwanderung. Viele Menschen fliehen vor dem Krieg um ihr Leben zu retten. Sie suchen Sicherheit und Geborgenheit. So wird auch Loiching Asylbewerber in der Gemeinde aufnehmen. Gehen wir ohne Vorbehalt auf diese Menschen zu und helfen ihnen das tägliche, für sie fremde Leben zu meistern. Matthäus 25: „Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen. … Was ihr für einen meinen geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan“.

In diesem Zusammenhang wies Sonja Gonschorek auf die Möglichkeit hin, Olivenholzschnitzereien aus Bethlehem erwerben zu können. Viele christliche Familien in Betlehem müssen sich durch den Verkauf dieser Schnitzereien ernähren können. Pilger, die nach Betlehem reisten, erwarben solche Schnitzereien mit christlichen Motiven. Aufgrund der politischen Lage werden die Touristen weniger. Doris Bräuherr holte die Schnitzereien aus dem Karmelitenkloster in Straubing ab. Pater Rainer ist die Verbindung zu den einzelnen Familien, so dass kein Cent aus den Einnahmen des Verkaufes an Zwischenhändler abgeben werden muss. Viele KAB´ler nahmen von der Möglichkeit Gebrauch und deckten sich mit Weihnachtsgeschenken und Dekorationen ein.

 

Kirchenjahresabschlussfeier der Ministranten Loiching

Loiching. Am Samstag nachmittag waren alle Loichinger Ministranten zu einer gemeinsamen Adventfeier mit Pater Marian Lukomskie und Doris Bräuherr geladen. Unter dem Motto: „Gemeinsam Freude haben und an Andere denken“ wurde das zweite Adventswochenende eingeläutet.

Traditionell werden im Rahmen der Feier die einzelnen Sternsängergruppen eingeteilt. Aus diesem Anlass hatte Doris Bräuherr durch das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ einen Film organisiert. Reporter Willi Weitzel war für die Sternsinger in Bolivien. Denn „Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“ heißt das Leitwort der 58. Aktion Dreikönigssingen. Willi Weitzel fand in dem Film Antworten auf seine Fragen: Wie leben Kinder auf dem Land – und wie in der Stadt? Warum werden so viele Kinder indigener Herkunft in den Städten diskriminiert, und was bedeutet das für sie? Wie kann man Kinder dazu ermutigen, stolz auf sich zu sein? Und was bedeutet das eigentlich: gegenseitiger Respekt? Berührt vom Film teilten sich die Loichinger Ministranten auf folgende Sternsingertermine auf: Montag, 4.1. Kronwieden, Dienstag, 5.1. Loiching, Mittwoch, 6.1. Süßbach. Nach einer kurzen persönlichen Erzählung Pater Marians zu Bolivien folgte der nächste Programmpunkt, die Spielestaffel.

Das Gelächter in den Spielerunden, betreut von den Oberministranten Michael Bräuherr und David Widbiller, war groß als es unter anderem hieß: „Linke Hand Luft – Rechter Fuß blau“. Barbara und Elisabeth Huber forschten anhand eines Quizes nach der Bibelfestigkeit der Minis.

Nach dem gemeinsamen Besuch der Vorabendmesse schloss die gelungene Feier mit einem Abendessen und der Verteilung des Minikalendars, sowie einem Franziskuskreuz als Dankeschön für den Einsatz im vergangenen Kirchenjahr.

Jhaynel zeigt mir, wie ihre Oma diese Kleidung herstellt. Die Tuecher und der Hut werden aus Schafwolle gemacht. Jhaynels Oma macht das richtig gut. Man sieht, dass sie das schon sehr oft gemacht hat. Das finde ich richtig toll und ich darf es auch einmal probieren. Foto: www.sternsinger.de

Jhaynel zeigt mir, wie ihre Oma diese Kleidung herstellt. Die Tuecher und der Hut werden aus Schafwolle gemacht. Jhaynels Oma macht das richtig gut. Man sieht, dass sie das schon sehr oft gemacht hat. Das finde ich richtig toll und ich darf es auch einmal probieren.
Foto: www.sternsinger.de

Draussen auf dem Spielplatz des Kindergartens befindet sich ein traditionelles Minispielhaus. Hier zeigen mir Jhaynel und ihre Freunde, wie sie auf dem Dorf leben und wie auf einem Holzofen gekocht wird. Foto: www.sternsinger.de

Draussen auf dem Spielplatz des Kindergartens befindet sich ein traditionelles Minispielhaus. Hier zeigen mir Jhaynel und ihre Freunde, wie sie auf dem Dorf leben und wie auf einem Holzofen gekocht wird.
Foto: www.sternsinger.de

„Vorfahrt für den Nikolaus“

Foto: Markus Straubinger

Foto: Markus Straubinger

St. Nikolaus und Weihnachtsmann im Loichinger Sonntagsgottesdienst

Loiching. Im gestrigen Sonntagsgottesdienst trafen sich vor zahlreich erschienenen Kindern und Gläubigen Nikolaus und Weihnachtsmann im Altarraum. Musikalisch umrahmten den Gottesdienst Christina Riedl an der Orgel und die Gitarrengruppe unter der Leitung von Karin Wippenbeck.

Bischof Nikolaus, welcher den Weihnachtsmann nicht kannte, war erstaunt über dessen Aussage, dass Weihnachten nur wegen ihm ein Fest der Freude sei. Denn, laut Weihnachtsmann freuen sich die Menschen ja über die Geschenke, welche er bringe, über das tolle Essen, die Tannenbäume und Kerzen! Und nicht zuletzt über das Fernsehprogramm! St. Nikolaus erklärte ihm, zuallererst ginge es an Christi Geburt um die Frohe Botschaft unseres Herrn! In Jesus ist Gott selbst ein Mensch geworden, einer wie wir, einer von uns. Das ist ein frohe Botschaft für uns, denn es bedeutet: Wir alle haben einen Platz bei Gott, unser Leben ist getragen von diesem Vertrauen. Das wollte der Weihnachtsmann so nicht gelten lassen, denn schließlich erlebt er andere Zeiten. Computer, Videos, nur mit den coolsten Geschenken werden Freunde und Spaß am Leben gefunden. Er, Nikolaus, schenke ja nur ein paar Nüsse und Äpfel… Bischof Nikolaus berührte dann aber doch mit den Worten: „Meine Legenden hört man immer wieder gern. Denn alle, die sie hören, spüren, darin steckt ein wahrer Kern, und das ist der Glaube an den lebendigen Gott. Aus ihm habe ich vor 1700 Jahren gelebt und aus diesem Glauben leben noch heute die Christen auf der ganzen Welt. Weihnachten ohne Jesus ist ein fauler Zauber. Die Freude, die der Weihnachtsmann mit seinen Geschenken bringt, hält nicht auf Dauer, trägt nicht ein Leben lang. Meine Freude dagegen, ist eine Freude, die den Augenblick überdauert.“

Mancher Erwachsener mag während dieser Worte zum Nachdenken gekommen sein, die Kinder lauschten St. Nikolaus andächtig. Der geläuterte Weihnachtsmann trug im Anschluss Fürbitten vor, in denen er unter anderem darum bat, sich für eine gerechte Welt, gegen Gewalt und Unterdrückung einzusetzen. Weniger auf Kosten anderer leben und nicht nur kaufen, was billig ist, sondern darauf achten, wo es hergestellt wurde.

Zum Ende des Gottesdienstes verteilte Bischof Nikolaus an alle Kinder Schokonikoläuse, welche wirklich dem Nikolaus nachempfunden waren – mit Mitra und Bischofsstab.

Laternenumzug der Kleinkinder

St. Martin teilte seinen warmen Mantel mit einem armen Bettler

St. Martin teilte seinen warmen Mantel mit einem armen Bettler

Loiching. Am vergangenen Freitag lud das Team Kirche für Kinder zu einer Martinsfeier in der Kirche St. Jakobus in Wendelskirchen ein. „Viele viele Menschen haben sich versammelt, viele viele Menschen sind jetzt da“. Mit diesem Lied begann der Kleinkindergottesdienst und Pater Mariusz konnte zahlreiche Kleinkinder mit Ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern begrüßen. Margit Unterholzner erklärte das Martinsspiel, dass von Konstantin Franz (als heiliger Martin) und Jasmina Laimer (als Bettler) vorgeführt wurde. Anschließend wurde der Mantel des heiligen Martin in viele kleine Stücke zerteilt, und jedes der Kinder bekam eines davon als Erinnerung mit nach Hause. Nach dem Evangelium und gemeinsamen Gebet machten sich die Kinder mit ihren bunten, selbstgebastelten Laternen auf den Weg für den Umzug durch das Dorf. An drei Stationen wurden – musikalisch begleitet von Sonja Ralf auf der Gitarre – Laternen- und Martinslieder gesungen. Am Jakobsbrunnen angekommen wurde noch an die Legende, dass sich der heilige Martin damals vor den Soldaten in einem Gänsestall versteckt hatte, gedacht und ein Gebäck in Form einer Gans an jedes Kind verteilt