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Ministranten

Ministrantenwallfahrt 2018

Loiching / Wendelskirchen
Ziemlich erschöpft aber gute gelaunt sind alle Romwallfahrer der Pfarrei Loiching und Expositur Wendelskirchen nach 13 stündiger Busfahrt wieder zu Hause angekommen. Die Romreise hat wirklich gehalten, was im Vorfeld bei allen die Vorfreude nach oben hat schnellen lassen. Die beiden großen Diözesangottesdienste zusammen mit 5500 Ministranten motivierten und stärkten die Minis für ihren Dienst in den Pfarreien. Die Begegnung mit Papst Franziskus wurde wirklich zum Highlight mit Gänsehaut-gefühl, der Papst fuhr nämlich in seinem offenen Papamobil nur 2 Meter vor den Loichinger Minis vorbei. Auch wenn die extrem hohen Temperaturen allen Beteiligten viel abverlangt haben, blieb doch immer die Freude und die gute Gemeinschaft im Vordergrund.

Loichinger und Wendelskirchener Ministranten zusammen mit den Betreuern
| Foto: Gonschorek Thomas

Loichinger Ministranten auf dem Weg zum Papst – #binrom2018

Loiching/Wendelskirchen/Weigendorf. Samstag abend in der Loichinger Pfarrkirche – Sonntag früh um 3.00 Uhr einsteigen in den Bus mit der Nummer 26/DGF-07 – Sonntag 13.00 Uhr Mittagspause an der Raststätte in der Nähe von Florenz.

Innerhalb von 10 Stunden haben sich die Ministranten, begleitet und betreut von Andrea Rust, Bernhard Bischler, Marco Heine, Erika und Franz Huber sowie Thomas Gonschorek weit von ihrer Heimatpfarrei entfernt. Sie beteiligen sich an der internationalen Romwallfahrt – ausgerufen vom „Internationale Ministrantenbund Coetus Internationalis Ministrantium“ (CIM). Dieser wurde 1960 mit wesentlichem deutschem Einsatz in Altenberg gegründet. Neben pastoralen und liturgischen Gründen ging es vor allem um etwas, das auch aktuell prägend sein kann: eine Friedensinitiative von und für Ministrantinnen und Ministranten, deren Dienst speziell erfahrbar machen kann, dass die Botschaft von Jesus Christus, der Friede Gottes, die Feier dieser Botschaft des Erlösers und der gemeinsame Dienst für ihn alle Landes- und Sprachgrenzen übersteigen. Minis gibt es weltweit und sie können miteinander ministrieren, auch wenn sie die Sprache des oder der jeweils anderen nicht sprechen.

 

Teilnehmer Ministrantenwallfahrt 2018 | Foto: Sonja Gonschorek

1962 kam es zur ersten gemeinsamen Romwallfahrt, die seitdem (früher alle fünf und heute) alle vier Jahre für Jugendliche ab 13 stattfindet. Unter dem „#binrom2018“ haben sich die Ministranten der einzelnen Pfarreien über die sozialen Medien eingestimmt, informiert, erste Kontakte zu anderen Minis geknüpft und vor allem die Vorfreude gesteigert. Der Bus der „Loichinger“ ist einer unter insgesamt 95 Bussen aus dem Bistum Regensburg. 5.500 Regensburger Minis treffen bis spätestens Sonntag 23.00 Uhr in Rom ein. Damit sind die „Regensburger“ das am zweitstärksten vertretene Bistum Deutschlands. Und Deutschland wiederum nimmt Platz drei unter allen beteiligten Ländern ein. 60.000 Ministranten werden insgesamt erwartet und sie alle freuen sich auf den Höhepunkt am Dienstag nachmittag: Die Papstaudienz nur für sie. Vier aus Deutschland dürfen Papst Franziskus Fragen stellen – das Los wird entscheiden ob auch ein Loichinger Mini dabeisein wird!

Am Samstag wurden sie von Pater Roman Piekarski mit der Spendung des Reisesegens „losgeschickt“. Im Rahmen des von ihm und Andrea Rust sehr ansprechend gestalteten Jugendgottesdienstes wünschte er den Wallfahrern: „Mögen euch besonders schöne Erfahrungen in Rom im Glauben stärken und euch begleiten durch euer ganzes Leben.“ Den musikalischen Schlusspunkt setzten die Ministranten selbst: Gemeinsam mit der Sinai – Jugend (Leitung: Monika Dausend); welche äußerst gelungen musikalisch den Gottesdienst umrahmten; sangen sie das Mottolied der Romwallfahrt: „Suche Frieden und jage ihm nach“. 

Radlausflug der Ministranten

Radlausflug der Ministranten | Foto: Andrea Rust

Loiching / Wendelskirchen:

Aus allen drei Teilen der Pfarrei, aus Loiching, Weigendorf und Wendelskirchen kamen die Minis der Einladung von Gemeindereferentin Andrea Rust nach, einen Sonntags-Radl-ausflug zu machen. Gestartet wurde bei bestem Radlwetter am Sportplatz Kronwieden. An der Isar entlang ging es über Niederviehbach nach Wörth zur Eisdiele. Zur inneren Erfrischung ließen sich alle 21 Ministranten eine große Portion Eis schmecken. Die äußere Erfrischung und Abkühlung kam kurz darauf an der Kneipp-anlage. Wassertreten, gehen wie ein Storch und eine kleine Wasserschlacht machten alle wieder frisch für die Rückfahrt. Auch ein Wespenstich und eine verrutschte Fahrradkette konnten den schönen Ausflug nicht trüben. So zeigen sich die Loichinger Ministranten nicht nur zum Gottesdienst, sondern auch bei Freizeitunternehmungen aktiv und gemeinschaftlich.