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Partnerpfarrei Kilimahewa

Neuigkeiten aus der Missionsstation Tansania

Loiching. „Es war im letzten Sommer“. Das Team „Wandern für die Andern“ aus der Pfarrei Loiching feierte im Juli 2015 seinen Jubiläumshungermarsch. 20 Jahre Patenschaft für die Mission in Kilimahewa, Tansania / 10. Hungermarsch – Wandern für die Andern.

Krankenhaus in Tansania wurde vergrößert

Krankenhaus in Tansania wurde vergrößert

 Der Jubiläumshungermarsch im Juli 2015 unter dem Motto: „Hilfe für Mutter und Kind“ brachte das stattliche Ergebnis von 16.295,- €. Rund 10.000,- € wurden am Tag des Hungermarsches durch Läuferspenden, Bewirtung und diverse Aktionen eingenommen. Das restliche Ergebnis setzt sich aus Meßstipendien, Spenden von Privatpersonen, Banken und Vereinen zusammen. Die Spenden wurden in voller Höhe an Bruder Markus Forster, OSB übergeben. Der DA berichtete.

Ein Jahr später erreicht das Organisationsteam um Franz Eberl und Georg Bauer frohe Kunde. An das bestehende Krankenhaus konnte der Anbau für zwei OP – Säle wie geplant erfolgen. Nachdem im Oktober letztes Jahr bereits die Gebäudehülle fertiggestellt werden konnte (Der DA berichtete anlässlich des Weltmissionssonntages) ist mittlerweile auch der Innenausbau komplett fertiggestellt. Bedingt durch die nötige Sterilität eines OP´s galten besondere Anforderungen. Diese wurden erfüllt und von den zuständigen Behörden abgenommen. All dies geschah selbstverständlich unter dem Motto: „Wertschätzende Hilfe zur Selbsthilfe“ und wurde von einheimischen Arbeitern erledigt.

Aktuell wird die OP Ausstattung in den beiden OP-Sälen aufgebaut. Mit Hilfe der Loichinger Spendengelder konnten gute und preisgünstige OP- Einrichtungen aus Krankenhausbeständen in Deutschland beschafft werden. Diese wurden nach Tansania verschifft und sind inzwischen in Kilimahewa angekommen, so dass der Aufbau vor Ort in diesen Wochen erfolgen kann. Von den Gesundheitsbehörden in Tansania wurde für den Anbau eine feste Arztstelle genehmigt, so dass nach Fertigstellung der OP´s (geplante Inbetriebnahme diesen Herbst) der erweiterte Betrieb im Krankenhaus aufgenommen werden kann.

Wie in den bisherigen Projekten in Kilimahewa ist natürlich auch diesmal die Dorfbevölkerung rund um die Missionsstation in die Arbeiten eingebunden und kann sich weiterhin gesicherter Arbeitsplätze mit regelmäßiger Bezahlung freuen.

Der Betrieb des Kindergartens in Kilimahewa, den die Pfarrei Loiching jährlich unterstützt, ist ebenfalls bis zum nächsten Marsch gesichert.

Weitere Informationen aus Kilimahewa wird sicherlich der jährliche Weihnachtsbrief von Bruder Markus bringen, der in der Pfarrei im Advent erwartet und verlesen wird.

Neuigkeiten aus der Missionsstation Tansania

Einheimische Arbeiter beim Erweiterungsbau der Klinik - Tansania Foto: Alois Schreiner

Einheimische Arbeiter beim Erweiterungsbau der Klinik – Tansania
Foto: Alois Schreiner

Unterstützung vor Ort wichtiges Anliegen der Loichinger

Loiching. Anlässlich des Weltmissionssonntages mit Schwerpunktland „Tansania“ gibt das Team „Wandern für die Andern – Hungermarsch in Loiching“ beeindruckende Ergebnisse bekannt.

Der Jubiläumshungermarsch im Juli 2015 brachte das stattliche Ergebnis von 16.295,- €. Rund 10.000,- € wurden am Tag des Hungermarsches durch Läuferspenden, Bewirtung und diverse Aktionen eingenommen. Das restliche Ergebnis setzt sich aus Meßstipendien, Spenden von Privatpersonen, Banken und Vereinen zusammen. Die Spenden wurden in voller Höhe an Bruder Markus Forster, OSB übergeben.

Die Missionsstation in Kilimahewa, Tansania wird seit 20 Jahren von der Pfarrei Loiching unterstützt. Initiator der ersten Stunde ist Franz Eberl, Kronwieden. Dieser erhielt vor einigen Tagen von einem Besucher aus Tansania die frohe Kunde, dass die Gebäudehülle für die beiden Operationssäle fertiggestellt ist. Aktuell werden die Böden verlegt und Elektroarbeiten durchgeführt. Alles geschieht selbstverständlich unter dem Motto: „Wertschätzende Hilfe zur Selbsthilfe“ und wird von einheimischen Arbeitern erledigt. Die medizinischen Geräte und Instrumente zur Ausstattung des Kreissaales und OPs wurden bereits geordert.

Das Loichinger Organisationsteam unter der Leitung von Kirchenpfleger Georg Bauer, Kronwieden freut sich sehr, dass „ihre“ erwirtschaftete Summe von rund 16.000,- € für einen Großteil der benötigten Ausstattung reicht.

Wie schon in den bisherigen Projekten in Kilimahewa ist auch diesmal die Dorfbevölkerung rund um die Missionsstation in die Arbeiten eingebunden und kann sich weiterhin gesicherter Arbeitsplätze mit regelmäßiger Bezahlung freuen. Auch der Betrieb des Kindergartens in Kilimahewa, den die Pfarrei Loiching jährlich unterstützt, ist ebenfalls für weitere zwei Jahre gesichert.

Weitere Informationen aus Kilimahewa wird sicherlich der jährliche Weihnachtsbrief von Br. Markus bringen, der in der Pfarrei im Advent erwartet und verlesen wird.

Dritte Welt Waren“ – Verkaufsteam unterstützt Tansania

Bereits seit 1996 werden in Loiching regelmäßig Waren aus fairem Handel angeboten.

Spendenübergabe 300 vom Eine Welt Verkauf

Loiching. Einmal im Monat haben die Gläubigen der Pfarrei St. Peter und Paul die Möglichkeit vor und nach den Wochenendgottesdiensten  Artikel und Lebensmittel aus fairem Handel zu erwerben.

Dieses feste Angebot besteht bereits seit 1996. Möglich macht es (nach einigen Einzelaktionen anlässlich des Peter und Paul Marktes)  der Ausschuss Mission – Entwicklung – Frieden des Pfarrgemeinderates Loiching mit Unterstützung vieler weiterer Helfer.
Diese holen die Waren aus dem Dritte-Welt-Laden in Dingolfing ab und gestalten damit liebevoll einen Verkaufstisch im Pfarrheim.  Gerne nimmt die Loichinger Bevölkerung von diesem Angebot Gebrauch und unterstützt so Bauern und Handwerkerfamilien in den Entwicklungsländern.  Die Kleinbauerngenossenschaften und Privatbetriebe sind durch den Verband „gepa“ organisiert und können mit Hilfe dieses fairen Handels ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten.

In der Fastenzeit bietet die Loichinger Landjugend Fastensuppe  an. Kaffee aus fairem Handel gegen freiwillige Spende heißt es an diesen Tagen am Verkaufstisch des Dritte Welt Ladens. Somit, und  weil viele Einkäufer das ganze Jahr über gerne den Einkaufspreis aufrunden, kam ein stattlicher Betrag von 300,- € zusammen.

Am 19. Juli findet in Loiching, wie bereits mehrmals angekündigt, der Hungermarsch „Wandern für die Andern“ statt. Mit dem Erlös des Jubiläumshungermarsches soll die Ausstattung eines OP – Saales zur Entbindung (Motto: „Hilfe für Mutter und Kind“) in Tansania finanziert werden.

 Die 300,- € werden ebenfalls dafür verwendet. Pater Marian nahm den Betrag freudig entgegen und versprach ihn zweckgebunden weiterzuleiten. Er freute sich sehr über das große Engagement des Verkaufspersonals. Denn nur durch ihren Einsatz kann der Verkauf der Waren in Loiching ermöglicht werden.
Er hoffe, dass möglichst viele Loichinger Gottesdienstbesucher auch weiterhin rege vom Angebot des Fairen Handels Gebrauch machen.

Kilimahewa – Historie

Seit 1996 ist Kilimahewa (Tansania) unsere Partner-Pfarrei. Über die Missionsbenediktiner aus Schweiklberg kamen die ersten Kontakte zustande. Bruder Thomas, der aus der Nähe von Gerzen stammte, arbeitete ca.50  Jahre lang in Tansania und war dort unser Ansprechpartner. Tansania – im Osten Afrikas – gehört laut Statistik der Weltbank zu den  ärmsten Ländern der Erde. Mangelnde Ausbildung und fehlendes Wissen zählen zu den Hauptursachen für das Elend in der so genannten Dritten Welt. Der Pfarrgemeinderat Loiching beschloss, hier anzusetzen und Hilfen zu Selbsthilfe zu leisten.

1997: Kindergarten in Kilimahewa und Tanga

Das 1. Projekt hieß: „Kindergarten in Kilimahewa“.

Durch dem überwältigenden Erlös aus dem 1.Hungermarsch 1997 konnte hier ein Kindergarten von einheimischen Kräften gebaut (und im Beisein von einer Delegation aus Loiching eingeweiht) werden, in Tanga konnte sogar noch ein weiterer Kindergarten teilweise finanziert werden. Seitdem unterstützt die Kirchenverwaltung jährlich mit einem achtbaren Betrag aus der Kirchenkasse den laufenden Betrieb dieses Kindergartens in Kilimahewa. Diesen Kindergarten können Kinder aller Konfessionen und Religionen besuchen. Die Kinder erhalten eine ausgewogene Mittagsverpflegung. Die Eltern leisten je nach Einkommen einen Kindergartenbeitrag.