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Dekanat Dingolfing

Die Dekanats-Einteilung Dingolfing war bis zum Jahre 1915 im wesentlichen gleich. Ab 1.1.1915 erfolgte eine erhebliche Verkleinerung. In einem Pfarreienverzeichnis aus der Mitte des 14. Jahrhunderts wird von einem Dekanat „Dingolfing vel Leuching“ gesprochen. Das besagt an sich nicht sehr viel, denn die Dekanate wurden bis ins 19. Jahrhundert hinein immer wieder nach dem Sitz des jeweiligen Dekans benannt. Davon allerdings kamen eine ganze Reihe von bedeutenden Persönlichkeiten aus der Pfarrei Loiching, die zweifelsohne zu den größten und reichsten Landpfarreien der Diözese Regensburg bis zur Aufhebung der Grundherrschaft gezählt hat.
1350 umfaßte das Dekanat folgende Orte: Gaindorf, Loiching, Dingolfing, Loitzenkirchen, Gerzen, Vilsbiburg, Aich, Binabiburg, Adlkofen, Kirchberg, Ober- und Niederviehbach, Hüttenkofen, Ober- und Niederaichbach, Seyboldsdorf.
Vor der Auflösung (bzw. Umstrukturierung) 1915 kamen folgende Orte noch zusätzlich zum Dekanat: Aham, Dietelskirchen, Haarbach, Hüttenkofen, Hölsbrunn, Reichllkofen, Wörth (Isar). 1987 kam Niederaichbach zum Dekanat Landshut und Dornwang zum Dekanat Dingolfing.

Dekanatsreform 2000

Wörth und Hüttenkofen bei Niederviehbach kamen zum Dekanat Landshut. Die Pfarrei Martinsbuch, die Expositur Hüttenkofen bei Mengkofen und Filiale Oberspechtrain zum Dekanat Dingolfing.

Landkarte des Denkanats Dingolfing

Dekanat Dingolfing

Das Dekanat Dingolfing heute

Katholikenzahl: ca. 29.000
Dekan: Pfarrer Hermann Berger, Mengkofen
Prodekan: Pfarrer Stefan Brunner, Niederviehbach