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Verfasser: Werner Kohl

Loiching. (ko) Der Weihnachtsfestkreis 2021 ist eingebettet in einen eigenartigen Spannungsbogen. Da ist einmal, wie schon im Vorjahr, Corona mit all den damit einhergehenden Einschränkungen, die auch vor den Kirchentüren nicht haltmachten. Da sind die Festtage bis hin zum Dreikönigstag als eine Zeit mit der Familie und der Begegnung mit lieben Menschen. An diesen Tagen feiern die Christen in aller Welt die Ereignisse rund um die Geburt Jesu im Stall von Bethlehem. Da ist die Zeit zwischen den Jahren, die Differenz zwischen den 354 Tagen des Mondjahres und den 365 Tagen des Sonnenjahres (elf Tage und zwölf Nächte eben), die einerseits voller christlicher Symbolik stecken, andererseits aber auch mit viel vorchristlichem Brauchtum und Aberglauben behaftet sind. Und dann schließlich markiert der Weihnachtskreis Abschluss und Neubeginn in einem. Weihnachts- und Osterkreis hängen gleichsam voneinander ab; Ersterer bedingt den zweiten.
Das, was Menschen in aller Welt in diesen Tagen und Wochen feiern, versuchten die Verantwortlichen um Pater Roman auch in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Loiching umzusetzen, um trotz aller Beschränkungen die festlichen Tage in angemessener Weise feiern zu können. Seitlich neben dem Hochaltar stehend, ziert ein mächtiger Christbaum das Gotteshaus. Und alle Jahre wieder, so könnte man es sagen, ist der Baum ein Geschenk der Familie Frischmann. Die Tannenzweige für die Gestecke und den Adventskranz hat die Familie Birkner beigesteuert. Auch die vorbereitenden Arbeiten wie etwa das Aufstellen der Krippe, die Dekorationen rund um den Hochaltar, das Binden und Anbringen der Gestecke, das Beschaffen des Blumenschmucks für den Hochaltar und die beiden Seitenaltäre und nicht zu vergessen die umfangreichen Reinigungsarbeiten nach dem Abschluss der mehrtägigen Gemeinschaftsaktion waren ebenfalls wieder ein beachtenswertes Gemeinschaftswerk. Wie schon im Vorjahr wurden alle diese Arbeiten unter strenger Beachtung der geltenden Coronabestimmungen erledigt.
Pater Roman Piekarski und Kirchenpfleger Karl Fleischmann richten deshalb auch von dieser Stelle aus ein herzliches Wort des Dankes an alle, die auf irgendeine Weise dazu beigetragen haben, den festlichen Rahmen mitzugestalten, an den Organisten, die Musikanten und Sängern, die Ministranten, die Mesnern und nicht zu vergessen, die Pfarrsekretärin. Sie war für die reibungslose Annahme der Meldungen zur Gottesdienstteilnahme und die Einteilung der Sitzplätze zuständig. Damit erst wurde ein geordnetes und gemeinsames Feiern auch in Pandemiezeiten möglich. Dank gebührt, so Pater Roman, auch den Gottesdienstbesuchern, die trotz aller Beschränkungen, zu den Festgottesdiensten gekommen sind und in den kommenden Tagen noch kommen werden.
Am 2. Februar, Maria Lichtmess, endete in der katholischen Kirche früher die Weihnachtszeit. In manchen katholischen Kirchen bleiben daher die Krippe oder auch der Christbaum nach gutem Brauch bis zum 2. Februar, dem alten Fest der Darstellung des Herren vierzig Tage nach dem Hochfest der Geburt Jesu, stehen. So auch in der Pfarrkirche in Loiching. Die Kirchenbesucher von St. Peter und Paul haben also noch ausreichend Zeit und Muße, den festlich geschmückten Altarraum mit dem prächtigen Christbaum zu bestaunen.

Alle Jahre wieder ziert ein prachtvoller Weihnachtsbaum die Kirche | Foto: Karl Fleischmann