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Palmsonntagprozession in Loiching

Loiching. Den bejubelten Einzug Jesu in Jerusalem nachstellend versammelten sich am Sonntag viele Kinder und Pfarrangehörige mit selbst gesteckten oder von den Landfrauen angefertigten Palmbuschen am Kirchplatz rund um einen Esel. Als „Jesus“ reiten durfte ihn ein diesjähriges Erstkommunionkind. Nach der Gottesdienst Eröffnung im Freien führte der Esel mit Fabian Rößl auf dem Rücken, umringt von einigen mutigen weiteren Kindern, vor den Ministranten und Pater Roman mit Andrea Rust alle Gottesdienstteilnehmer in einer langen Prozession in das Gotteshaus. Die Pfarrangehörigen sangen dabei den von Kirchenmusikerin Christina Riedl angestimmtem Christus-Ruf: „Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit“ (GL 560).


Nach dem begeistertem Empfang in Jerusalem vor ĂĽber 2.000 Jahren ist die Stimmung bald gekippt. Dieses (Heute-) Wissen aller Christen ist im Hintergrund gegenwärtig. Und deshalb wird am Palmsonntag auch folgerichtig das Markusevangelium (Mk 14,1 – 15,47) – die wohl älteste Darstellung des Leidens und Sterbens Jesus – die Passionserzählung – vorgetragen. Dies geschah in Loiching sehr ansprechend von Pater Roman, Andrea Rust und den beiden Mädchen: Emely Pietsch und Finja Geerhofer, welche in diesem Kirchenjahr das Firmsakrament empfangen dĂĽrfen. Mit Glockengeläut, lautem Trommelschlag oder auch „Ratschengeschepper“ wurden verschiedene als besonders wichtig erachtete Stellen auditiv hervorgehoben. Und somit fiel es auch den vielen Kindern und Jugendlichen leichter, der Passionserzählung bis zum Schluss zu folgen. Zum Sanktus bat Pater Roman um kräftiges „Palmbuschengewedel“ was allerdings im kommenden Jahr gerne noch verstärkt von den Gottesdienstbesuchern umgesetzt werden darf! FĂĽr die musikalisch gelungene; und die Stimmung auffangende Umrahmung sorgte auch hier Christina Riedl. Mit dem Gesang: „Seht das Zeichen, seht das Kreuz – es bedeutet Leben“ (GL785) wurde das Leiden Jesu angeklagt; und trotzdem bereits auf die Hoffnung – die Auferstehungsfeier und somit das Kreuz als Hoffnungszeichen hingewiesen.  Die vielen Kinder, die während der Passionserzählung gut „ausgeharrt“ hatten lud Pater Roman am Ende der Feier in die Sakristei fĂĽr eine „Belohnung“ ein. Nicht ohne auch darum zu bitten, das groĂźe Fest Ostern mit seinen vielen Feierlichkeiten, beginnend mit dem GrĂĽndonnerstag, auch so zahlreich mitzufeiern.