Home > Pfarrei > Partnerpfarrei Kilimahewa > „Wandern für die Andern“ – Hungermarsch in der Pfarrei Loiching

Einladung zum Filmabend über die Missionsstation in Tansania

Loiching. Der alle zwei Jahre stattfindende Spendenlauf zugunsten der Partnerpfarrei in Kilimahewa/Afrika wurde im Juli 2017 im zwanzigsten Jahr von Vertretern der Pfarrei, KAB, Pfarrgemeinderat, Laufgruppe Loiching, Landjugend, Frauenbund, Senioren, Ministranten und weiteren Helfern ausgerichtet. Der Lauf soll auch als Hilfe zur Selbsthilfe – als Fluchtbekämpfungsmaßnahme verstanden werden. Dort wo Klimawandel und die damit verbundene Verzweiflung zu Kriegen und Fliehenden führt, soll entgegengewirkt werden. 

Im „Hungermarschfreien“ Jahr 2018 lädt der Pfarrgemeinderat nun alle Interessierten zu einem Filmabend über die Missionsstation in Tansania ein. Dieser wird am Samstag, 2. Juni um 19.15 Uhr bei freiem Eintritt im Pfarrheim Loiching von Bernhard Forster gezeigt.
Der Vorabendgottesdienst beginnt bereits um 18.00 Uhr. 

Elke und Bernhard Forster, Bernhard Hauer sowie Franz Schauhuber aus Schwarzenbach in der Oberpfalz machten sich Ende November 2017 auf nach Kilimahewa. Aber nicht um dort Urlaub zu machen, sondern um sich über die Verwendung der Spendengelder zu informieren und benötigte Krankenhausausstattung zu verschiffen. Der Kontakt zu Kilimahewa entstand durch den in Schwarzenbach gebürtigen Josef Forster, welcher seit rund 35 Jahren  in Tansania im Kloster Ndanda und in der Missionsstation Kilimahewa als Bruder Markus tätig ist. Und so kam es zu der Folge, dass nicht nur die Loichinger für die Station Geld sammelten, sondern auch die Oberpfälzer. Bernhard Forster nutzte seine beruflichen Kontakte zu Krankenhäuser in ganz Bayern, um nicht mehr benötigte medizinische Geräte, Operationsbesteck, Rollstühle und Betten zu sammeln. „Es war überwältigend, was alles zusammengekommen ist.“ Ein 40-Fuß-Container wurde gekauft und mit der Ausrüstung und den medizinischen Geräten bepackt, alles fein säuberlich in einer Frachtliste in englischer Sprache für den Zoll aufgeführt und nach Tansania verschifft. 

Für den Bau, den Erhalt und immer weiteren Ausbau des Krankenhauses (Entbindungszimmer, OP-Saal) haben immer wieder die Loichinger gesammelt. Ebenso für den Kindergarten und die Schule. Diese Gebäude, das Leben in der Missionsstation und vieles mehr wurde von Familie Forster gefilmt. 

Bernhard Forster hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, seinen Film allen Interessierten zu zeigen und so zu untermauern was Kirchenpfleger Georg Bauer und Franz Eberl – „Hungermarsch -Initiatoren der ersten Stunde“ stets versprechen: „Jeder gespendete Cent kommt zu 100 % an und wirkt nachhaltig!“

Der Filmemacher selbst verspricht beeindruckende Bilder aus Afrika!